Gut Aiderbichl
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Wir gratulieren zum 95. Geburtstag!
Gertraud Gruber, die Gründerin der ersten europäischen Schönheitsfarm und überzeugte, langjährige Aiderbichlerin, feierte gestern ihren 95. Geburtstag. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es, diesen Tag auf Gut Aiderbichl Iffeldorf bei den geretteten Tieren zu verbringen. Wir sagen Danke im Namen aller geretteten Tiere und wünschen ihr alles Gute!


Gertraud Gruber feiert ihren 95. Geburtstag!
 

Die Jubilarin Gertraud Gruber füttert Wallach Aaron mit einer Karotte...
 
Der Wunsch von Gertraud Gruber war es, ihren 95. Geburtstag gemeinsam mit ihren beiden Begleiterinnen und Freundinnen, Frau Petra Blum und Frau Christine Lassen, auf Gut Aiderbichl Iffeldorf bei den Tieren zu verbringen. Unsere Mitarbeiter hatten eine kleine Überraschung für sie vorbereitet.
 

Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber & das gesamte Team gratulierten...
 
Als Gertraud Gruber aus dem Auto stieg, hatte sich bereits das gesamte Iffeldorfer Gut Aiderbichl Team, natürlich gemeinsam mit einigen Tieren, versammelt, um ihr ein Geburtstagsständchen zu singen. Danach wurde gemeinsam auf ihren Geburtstag angestoßen und die Geburtstagstorte überreicht.
 

v.l.n.r.: Gertraud Gruber, Christine Lassen, Dieter Ehrengruber, Petra Blum
 
Gut Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber sowie das gesamte Gut Aiderbichl-Team gratulierten Gertraud Gruber und bedankten sich bei ihr, denn nur durch ihre Unterstützung war es möglich, ihren Herzenswunsch umzusetzen und das "Wunder von Gut Aiderbichl Iffeldorf - dem Gertraud-Gruber-Osterseehof" wahr werden zu lassen. Mehr als 300 gerettete Tiere haben seit der Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf hier ein neues Zuhause auf Lebenszeit gefunden.
 
Wir danken im Namen der Tiere und wünschen Frau Gertraud Gruber alles erdenklich Gute!

Lesen Sie hier den Bericht der Münchner TZ über die Geburtstagsfeier auf Gut Aiderbichl Iffeldorf:
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)


Blicken Sie mit diesem Video gemeinsam mit uns zurück...
Die Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf,
dem Gertraud-Gruber-Osterseehof
 



Bericht vom 23. Mai 2016

 5 Jahre nach der Flucht: Kuh Yvonne
Am 24.5.2011 nahm das Schicksal von Kuh Yvonne, der wohl berühmtesten Kuh der Welt, seinen Lauf. Sie ergriff die Flucht, versteckte sich im Wald und galt als uneinfangbar. Am 47. Tag ihrer Flucht bat man uns um Hilfe und eine einzigartige Rettungsaktion begann, die erst am 2. September 2011 mit dem Einfangen von Yvonne ein glückliches Ende nahm. Yvonnes Geschichte ist am Mittwoch, dem 25.5.2016 Teil der Sendung "Spektakulär", die um 20:15 Uhr auf RTL ausgestrahlt wird.

Kuh Yvonne - vor 5 Jahren begann ihre Flucht

 
Die Geschichte von Kuh Yvonne, der wohl berühmtestesten Kuh der Welt, ging 2011 um die ganze Welt. Am 24. Mai 2011 entkam sie, gemeinsam mit ihrer "Stallschwester" Waldtraut ihrem Besitzer. Während Waldtraut bereits nach einem Tag wieder zurückkehrte, blieb Yvonne verschwunden. Sie versteckte sich in den Wäldern des Landkreises Mühldorf am Inn.
 
Erst am 47. Tag von Yvonnes Flucht, am 10. Juli 2011, meldete sich ein Jäger bei uns, in dessen Revier sich Yvonne versteckt hielt. Michael Aufhauser sagte der Aufnahme von Yvonne zu, falls es gelingen sollte, sie zu betäuben und einzufangen.
 
Nach zwei weiteren Wochen gab es immer noch keine neue Spur von Yvonne. Also machte sich Aiderbichler Hans Wintersteller mit seinem Team auf den Weg nach Mühldorf, um bei der Suche mitzuhelfen.
 
Immer wieder wurde Yvonne kurz gesichtet, aber ihre Instinkte bildeten sich mit jedem Tag, den sie in der Freiheit verbrachte, wieder zurück und sie war scheu wie ein Reh.
 

"Phantombild" von Yvonne...
 
Dann wurde die Suche dramatisch, denn Yvonne hatte war auf ihrer Flucht über eine Landstraße gelaufen - und das nur knapp vor einem Auto. Somit stellte sie eine Gefahr für die Menschen dar und es wurde eine offizielle Abschuss-Genehmigung erteilt. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit. Wer würde Yvonne zuerst finden?
 
Hans uns sein Team versuchen alles, sogar ein Betäuber und eine Tierkommunikatorin wurden angeheuert. Aber selbst Yvonnes Freundin Waldtraut oder Stier Ernst konnten nichts dazu beitragen, dass Yvonne aus ihrem Versteck kam und ihre Flucht aufgab. Mittlerweile berichteten die Medien weltweit von Yvonne und eine deutsche Zeitung hatte sogar eine Belohnung für das Auffinden von Yvonne ausgesetzt.
 

Yvonne während ihrer Flucht...
 
Nachdem Wochen vergangen waren und Yvonne kein einziges Mal zur Straße zurückkehrte, wurde die Abschussgenehmigung zurückgenommen und gemeinsam mit Gut Aiderbichl wurde beschlossen, Ruhe für Yvonne einkehren zu lassen.
 
Am 1. September dann das Wunder: Yvonne hatte sich zu einer Rinderherde gesellt, wo sie ein Bauer morgens entdeckte. Er meldete sich bei der Zeitung und so erfuhren wir von dem glücklichen Zufall. Sofort machten wir uns auf den Weg und überprüften anhand der Ohrmarke, ob es sich wirklich um Yvonne handelte und organisierten ihre Abholung für den nächsten Tag.
 

Am 98. Tag ihrer Flucht gesellte sich Yvonne zu einer weidenden Rinderherde...
 
Am Morgen des 2. September 2011 wurde Yvonne betäubt und schließlich nach Gut Aiderbichl Deggendorf gebracht, wo ihre Stallschwester Waldtraut mit Waldi, sowie ihre Söhne Orky und Friesi bereits auf sie warteten.
 

v.l.n.r.: Waldi, Orky, Waldtraut, Friesi und Yvonne
 
Noch heute lebt die kleine Familie dort zusammen und dank ihrer Anwesenheit und Yvonnes bekannter Geschichte ist es uns möglich, auf das unermessliche Leid der Rinder hinzuweisen.
 
Unbedingt einschalten: RTL berichtet am Mittwoch, dem 25. Mai 2016 in der Sendung "Spektakulär", die um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird, nochmals über die spektakuläre Flucht von Yvonne.

Hier können Sie sich nochmals unseren Beitrag über Yvonne aus dem Jahr 2011 ansehen:
 


Sie haben abgestimmt:
Die Namen unserer vier Katzen-Kinder stehen fest!
 
Wir danken allen, die sich an der Wahl der Namen unserer vier Katzenbabys, die auf Gut Aiderbichl Deggendorf geboren wurden, beteiligt haben. Hier nun die endgültigen Namen: Amber, Fortuna, Blossom und Viki (im Bild von links nach rechts).
 
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für Tiere in Not und werden Sie symbolisch Paten von einem unserer Kätzchen.
 



Bericht vom 18. Mai 2016

 Sie lebte seit 2005 bei uns in Henndorf
Wir trauern um Hummel...

Die kleine Hummel (16) lebte seit 2005 bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf. Wir konnten sie damals vom Münchner Pferdemarkt freikaufen, wo sie "übrig geblieben" war und um ein Haar an einen Metzger verkauft worden wäre. Bei uns wurde sie zur selbstbewussten Pony-Dame, der es vor allem die großen Pferde angetan hatten. Gestern dann der Schock: Während Hummel über den Hof spazierte hörte ihr Herz plötzlich auf zu schlagen. Wir werden sie vermissen...

 
Abschied von Hummel (17)

 
Bereits im Jahr 2005 waren wir regelmäßig auf den Pferdemärkten, um sogenannte Schlacht-Pferde zu retten und ihnen ein Leben auf Gut Aiderbichl zu ermöglichen. So fanden wir damals, im August 2005, auf dem Münchner Pferdemarkt auch die kleine Hummel. In einer langen Reihe von Ponys stand sie da - eingeschüchtert und ängstlich. Neben ihr der erst sechs Monate alte Bert - ihr Fohlen.
 


Hummel auf dem Pferdemarkt - der kleine Bert sucht ängstlich Schutz ihr...
 
Aber niemand interessierte sich für Hummel, und als die große Halle immer leerer wurde zeigten nur noch Metzger Interesse an den Übriggeblieben. Um Hummel und ihrem Bert das Schlimmste zu ersparen, kauften wir sie, gemeinsam mit 10 weiteren Pferden, Ponys und einem Esel an diesem Tag frei. Behutsam verluden wir sie in unseren großen Good-Truck und brachten sie nach Gut Aiderbichl Henndorf.
 

Im Good-Truck traten die geretteten Tiere ihre Reise nach Gut Aiderbichl an...
 
Auf Gut Aiderbichl  angekommen, brauchten die geretteten Pferde, Ponys und Esel erst einmal Ruhe, um sich von ihrem Trauma zu erholen. Mit Zuwendung, Geduld und Fürsorge konnten unsere Pferdewirte und Tierpfleger ihnen Stück für Stück zeigen, dass sie nie wieder Angst haben müssen. Auch die anderen Bewohner von Gut Aiderbichl schienen ihnen zu zeigen, dass sie hier in Sicherheit sind und einfach ihr Leben genießen dürfen. Nach und nach verblasste ihr Trauma und sie entwickelten vielfältige Charakteren. Besonders unsere Hummel.
 

Hummel im Frühling auf der Koppel...
 
Anfangs war sie eine fürsorgliche Mutter, die sich neben ihrem leiblichen Fohlen Bert auch um den kleinen Ernie kümmerte und ihn quasi adoptierte. Doch als die beiden Pony-Wallache aus dem Gröbsten heraus waren und sich in unserer Pony-Familie und im Freilauf alleine zurechtfanden, entwickelte Hummel eine besondere Persönlichkeit. Die anderen Ponys interessierten sie nicht mehr - vielmehr hatten es ihr die großen Pferde, insbesondere Friesen und Noriker, angetan. Und das, obwohl Hummel als Falabella-Pony, die als die kleinste Pferderasse der Welt gelten, nur ein Stockmaß von 87 Zentimetern hatte!
 

Ex-Zirkus-Friese Maxi und Hummel...
 
Als im Sommer 2010 der Friese Maxi aus dem Zirkus zu uns kam, war es um Hummel geschehen. Jeden Tag, wenn Pferdewirtin Martina die Pony-Dame in den Freilauf ließ, stellte sich Hummel vor Maxis Box. Wenn Maxi dann auf die Koppel geführt wurde, trabte Hummel hinterher und wartete, bis Maxi wieder in seine Box zurückkam. So ging es Tage, sogar Wochen. Hummel harrte immer in Maxis Nähe aus in der Hoffnung, dass er sie endlich wahrnehmen würde. Und dann war es endlich soweit: Maxi streckte seinen Kopf zu Hummel. Schließlich durfte sie sogar in seine Box. Bis zu Maxis Tod im Jahr 2014 waren beide tagtäglich zusammen.
 
Hummel trauerte eine Weile um ihren Liebsten, beschloss aber dann, dass das Leben auch aus Freude bestehen sollte und suchte sich den nächsten Partner aus. Ihre Wahl fiel auf Lotto Vulcano (24), einen Noriker-Wallach mit 1,68 Metern Stockmaß und stattlichen 800 Kilogramm.
 

Noriker-Wallach Lotto Vulcano (24)
 
Hummel versuchte es wieder nach dem gleichen Schema: einfach vor der Box des Auserwählten ausharren. "Irgendwann wird er mich schon sehen", schien sie sich zu denken. Und sie sollte Recht behalten. Auch Lotto Vulcano erwiderte ihre Zuneigung und Hummel durfte schließlich in seine Box. Wenn Lotto Vulcano mit den anderen Pferden auf der Weide oder auf der Schnitzelkoppel, direkt hinter unserer Pforte war, wartete sie geduldigt, bis ihr Liebster wieder in den Stall geführt wurde. Nicht selten riefen Besucher bei uns, denen das vermeintlich arme Pony, das stoisch am Eingang stand, aufgefallen war. Aber wenn wir erklärten, dass der Grund für ihr Warten auf der Koppel war und Hummel deshalb unten wartete, mussten die Gäste doch schmunzeln. Wo die Liebe halt hinfällt...
 

Hummel und Lotto Vulcano
 
Dienstags herrscht immer reger Betrieb auf dem Hauptgut in Henndorf. Der Hufschmied kommt und ebenso die Tierärztin zu ihrem Routinebesuch. Aber Hummel fehlte es an nichts. Brav wie immer ließ sie den Hufschmied arbeiten und ging danach wieder in den Freilauf. Umso größer der Schock am frühen Nachmittag. Hummel spazierte im Innenhof, als sie plötzlich, ohne vorherige Krankheitsanzeichen, umfiel. Unsere Pfleger und die Tierärztin konnten nichts mehr für unsere Hummel tun, ihr Herz hatte einfach aufgehört zu schlagen...
 
Wir trauern um unsere Hummel und danken allen Aiderbichlern und den Mitarbeitern die dazu beigetragen haben, dass Hummel mehr als 10 glückliche Jahre bei uns verbringen durfte.

Lesen Sie hier nochmals den Bericht über Hummel und Lotto Vulcano aus unserem Sommer-Magazin 2015
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)


Bericht vom 17. Mai 2016
 Dr. Rüdiger Dahlke zu Besuch in Henndorf
Unerwarteter Zuwachs: Vierlings-Geburt!

Aiderbichlerin Birgit war vor zwei Wochen unterwegs, um verlassene Streuner-Katzen aus einem leerstehenden Gebäude zu retten. Mit viel Geduld gelang es ihr, zumindest vier der scheuen Katzen einzufangen und nach Gut Aiderbichl Deggendorf zu bringen. Am Wochenende wurden aus vier Katzen plötzlich acht. Vier kleine Katzenmädchen erblickten das Licht der Welt... Hier geht's zur Abstimmung der Namen für die Katzenbabys...

Der Humanmediziner und Bestseller-Autor Dr. Rüdiger Dahlke machte einen Kurzbesuch auf Gut Aiderbichl...
 
Katzennachwuchs auf Gut Aiderbichl Deggendorf

 
Gut Aiderbichl setzt sich seit 2013 verstärkt für Streuner ein - verlassene und verstoßene Tiere, die sich durchs Leben kämpfen. Aber unser Einsatz bezieht sich nicht nur auf die Ärmsten der Armen im Süden und Osten Europas, sondern auch auf heimische Streuner. So war Aiderbichlerin Birgit vor zwei Wochen unterwegs, um aus einer leerstehenden Immobilie neun Streuner-Katzen zu retten. Das Haus steht seit vielen Jahren leer und nun müssen die Katzen, die dort Zuflucht gefunden haben, dort weg. Tage und Nächte legte sich Birgit auf die Lauer und stellte Lebendfallen auf, um die Katzen möglichst schonend einzufangen. Schließlich gelang es ihr, die ersten drei Katzen und einen Kater einzufangen und nach Gut Aiderbichl Deggendorf zu bringen.
 

Die vier Ex-Streuner nach ihrer Ankunft auf Gut Aiderbichl
 
Die vier kamen in ein separates Zimmer und nun stand ihnen noch das Chippen, die Impfung und die Kastration bevor, ehe sie mit unseren anderen Katzen vergesellschaftet werden konnten. Doch es sollte anders kommen...
 
Eine der Katzen war bereits trächtig und am Samstag brachte sie vier kleine, gesunde Katzenbabys zur Welt. Die Mutterkatze kümmert sich rührend um ihre kleinen Babys. Der für heute anstehende Termin zum Impfen wurde kurzfristig abgesagt, damit sie sich in Ruhe um ihre Familie kümmern kann.
 

 
Wir suchen nun Namen für das vierblättrige Kleeblatt und bitten Sie, liebe Aiderbichler und Tierfreunde, uns bei der Namensauswahl zu helfen. Bis Ende der Woche können Sie abstimmen - dann werden wir die vier Namen für die Katzenmädchen bekannt geben.
 
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit und übernehmen Sie eine symbolische Patenschaft für unseren Katzennachwuchs (ab € 10,- monatlich).
 
Hier geht's zur Namensauswahl:
(bitte einfach auf das Bild klicken)
 


Dr. Rüdiger Dahlke auf Kurzbesuch in Henndorf
 
In der letzten Woche wurde die "Vegetarier-Studie" veröffentlicht. US-Wissenschaftler sind in einer Studie zu dem Ergebnis gelangt, dass eine vegetarische, bzw. vegane Ernährung das Leben verlängert.
 

(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
 
Auch wir von Gut Aiderbichl setzen seit vielen Jahren auf eine rein vegetarische und zunehmend auch vegane Küche auf unseren drei besuchbaren Gütern in Henndorf, Iffeldorf und Deggendorf. Unser Ziel ist es, das vegane Speisenangebot noch zu erweitern und unsere Gäste zum Probieren der veganen Speisen zu ermutigen.

Herr Dr. Rüdiger Dahlke, Humanmediziner und Bestseller-Autor, ernährt sich bereits seit vielen Jahren vegan. Seine Bücher über vegane Ernährung (z.B. Peace-Food) wurden zu Verkaufsrennern und seine Vorträge sind regelmäßig ausgebucht. Als er nun im Salzburger Land unterwegs war, machte er, gemeinsam mit der Ernährungsberaterin und Co-Autorin Dorthea Neumayr, einen Kurzbesuch auf Gut Aiderbichl Henndorf.
 

Dr. Rüdiger Dahlke mit Ganter Maxi
 
Auch wenn die Zeit knapp bemessen war, so waren Herr Dr. Dahlke und Frau Neumayr begeistert und werden Gut Aiderbichl sicher wieder besuchen. Und wenn möglich, werden wir einen veganen Kochkurs und Vorträge von Herrn Dr. Dahlke im nächsten Jahr bei uns anbieten.



Bericht vom 14. Mai 2016
 Er lebte seit 2012 bei uns
Xaverl ist von uns gegangen

Spaziergänge waren ihm leider nicht mehr möglich, da er an einer chronischen Sehnenerkrankung litt und alle Therapiemöglichkeiten bereits ausgeschöpf waren. Aber er liebte es, in der Sonne zu dösen und sich von den Besuchern streicheln zu lassen. Wir werden Xaverl vermissen...

 
Abschied von Xaverl


Der charismatische Xaverl ist sicher jedem Besucher von Gut Aiderbichl Deggendorf noch gut in Erinnerung. Nur selten zog er sich zurück - am liebsten war er mittendrin. Xaverl beanspruchte seinen "Stammplatz" im Innenhof des Gutes, wo er am liebsten in der Sonne döste und sich von den Besuchern verwöhnen ließ. Das machte viele neugierig und sie lauschten unserern Erklärungen. Denn viele wissen nicht, dass die männlichen Zicklein meist nur ein Alter von wenigen Wochen erreichen, bevor sie geschlachtet werden.
 

Xaverl auf seinem Lieblingsplatz in der Sonne...

Xaverl lebte bereits seit 2012 bei uns auf Gut Aiderbichl. Damals kam er gemeinsam mit den Ziegen Hanni, Nanni, Tina und Nina zu uns, da ihr Besitzer sich nicht mehr um die kleine Ziegenfamilie kümmern konnte und sich von ihnen trennen musste. Gemeinsam verbrachten die Fünf glückliche Zeiten bei uns, auch wenn sich bereits nach Kurzem die ersten Krankheitszeichen bemerkbar machten. Vor allem Xaverl traf das zunehmende Alter mit voller Wucht. Er litt an einer chronischen Sehnenerkrankung, die ihm Beschwerden beim Gehen bereitete. An manchen Tagen fielen ihm das Laufen und das Aufstehen schwer. Doch wir versuchten alles erdenklich Mögliche, um ihm zu helfen. Er wurde konservativ behandelt, zusätzlich mit alternativen Therapien und wurde in den besten Wiederkäuerkliniken versorgt. Aber die Therapien und Behandlung brachten allesamt nicht den erhofften, dauerhaften Erfolg. So blieb uns nur eine palliative, schmerzlindernde Behandlung, die von regelmäßigen tierärztlichen Kontrollen begeleitet war.
 

Xaverl auf Gut Aiderbichl...
 
Das Alter allein ist kein Vergehen, aber selbst Menschen, die das Alter mit voller Wucht getroffen hat, empfahlen uns des Öfteren, Xaverl einzuschläfern. Sein manchmal schwerfälliger Gang, die erste Wahrnehmung, veranlasste sie wohl zu dieser Empfehlung, die uns jedes Mal sehr verletzte, denn Xaverl litt keine Schmerzen.
 

 
Anfang der Woche ging es Xaverl zunehmend schlechter. Er verweigerte jegliches Futter und die angeboteten Leckereien. Auch das Aufstehen gelang ihm kaum mehr. Der Tierarzt behandelte ihn sofort und mit unserer Unterstützung gelang es, dass Xaverl kurz wieder aufstand. Doch er legte sich wieder hin und auch mit unserer Hilfe gelang es ihm nicht, sich aufzurichten. Alle eingeleiteten Therapien schlugen nicht an - Xaverl hatte sich akut festgelegt, was in der Folge zu einem lebensbedrohlichen Aufgasen führt. Daher konnten uns die behandelnden Tierärzte nur noch den Rat geben, Xaverl friedlich gehen zu lassen.
Wir werden Xaverl vermissen...
 


Lesen Sie hier die tz Akte Tier vom 11. Mai 2016

zum Thema "ausgesetzte Tiere"
(bitte auf das Bild klicken)


Bericht vom 7. Mai 2016
 Gut Aiderbichl - ein Erlebnis für die ganze Familie!

Aufbruch in den Frühling!
Der Frühling bringt auf Gut Aiderbichl immer viel Neues. Viele Tiere, meist mit traumatischen Erlebnissen, haben bei uns ein neues Zuhause gefunden: alte Tiere, manche mit Handicap, junge Tiere - sie alle genießen gemeinsam den Frühling. Auch unser Nachwuchs auf Gut Aiderbichl startet mit großen Sprüngen ins Leben...
 
Liebe und Kinder halten jung!
 
...das scheint auf alle Lebewesen zuzutreffen - auch auf unsere Tiere. Egal ob unsere Senioren oder unsere jüngsten Bewohner von Gut Aiderbichl - sie alle genießen den Frühling, die ersten warmen Sonnenstrahlen und das erste frische Gras auf den Weiden.
 

 
Voller Lebensfreude starten sie in jeden neuen Tag und zeigen uns, dass es immer einen Grund gibt, glücklich zu sein. Egal ob man alt ist, pflegebedürftig oder mit einem Handicap lebt - das alles sind keine Hindernisse. Und in der Familie oder einer Gemeinschaft macht das Leben einfach noch mehr Spaß.
 

Die Kune Kune Schweine Harry & Casanova genießen die Sonne...
 
So leben auch unsere Tiere auf Gut Aiderbichl Henndorf bunt gemischt zusammen. Egal ob groß oder klein, mit Handicap oder ohne, jung oder alt. Sie alle bilden eine große, glückliche Familie, die bei uns einfach nur das Leben genießt.
 

Wilma und Helga auf der Weide...
 
Wie zum Beispiel unsere Pony-Dame Hummel (17). Sie lebt bereits seit 2005 auf Gut Aiderbichl Henndorf. Damals konnten wir ihr ein ungewisses Schicksal ersparen und sie, ihren Sohn Ernie, sowie 10 weitere Pferde vom Pferdemarkt freikaufen. Die meisten Besucher, die Gut Aiderbichl Henndorf besuchen, kennen die treuherzige Pony-Dame, denn meist steht sie gleich hinter unserer Pforte neben der Koppel. Denn dort ist ihre große Liebe: der Noriker-Wallach Lotto Vulcano. Sie wartet darauf, dass er von der Koppel zurück kommt, damit sie ihn zur Box begleiten kann. Und auch wenn die beiden mehrere hundert Kilo Gewicht und mehr als 1 Meter Größe unterscheiden - so haben sie bei uns doch zueinander gefunden und zeigen uns, wie schön das Leben sein kann, wenn man auf sein Herz hört und nicht nach Äußerlichkeiten geht.
 

Wo die Liebe hinfällt: Pony-Dame Hummel und ihr Lotto Vulcano...
 
Auch unsere jüngsten Aiderbichl-Bewohner starten mit großen Sprüngen in ihren ersten Frühling. Unsere "Flaschen-Lämmer" Mimi, Leila und Liesl, die unsere Pferdewirtin Martina liebevoll großgezogen hat, sind mittlerweile gut gewachsen und brauchen nicht mehr ständig mit der Flasche gefüttert zu werden. Aber sie folgen ihrer "Mama" Martina auf Schritt und Tritt - und wenn diese dann unseren kleinen Werner füttert, stehen Mimi, Leila und Liesl schon hungrig daneben - vielleicht gibt es ja doch noch einen Schluck Milch... Gestärkt lässt es sich doch viel besser mit den anderen spielen!
 

Mimi, Leila und Liesl sind immer dabei, wenn Martina den kleinen Werner füttert...
 

Unsere Zackelschaf-Zwillinge Martina (l.) und Eva (r.)...
 

Auch der kleine Adrian übt schon fleißig das Springen...
 

Alissa, die am gleichen Tag geboren wurde, bleibt lieber in der Nähe ihrer Mutter...

Freier Eintritt für Mütter am 8. Mai 2016!
 

 
Und da Gut Aiderbichl nicht nur für Tiere ein Paradies ist, sondern gleichfalls für Menschen, und zudem ein ideales Ausflugsziel, haben wir uns in unserem Jubiläumsjahr zum Muttertag  etwas Besonderes einfallen lassen:
Alle Mütter haben an ihrem Ehrentag (Sonntag, 8. Mai 2016) freien Eintritt auf unseren besuchbaren Gütern in Henndorf, Iffeldorf und Deggendorf.
 
Wir freuen uns auf den Besuch vieler Mütter mit ihren Familien und wünschen einen unvergesslichen Tag auf Gut Aiderbichl!
 

Für Kinder gibt es wieder das beliebte Heu-Hupfen...


...sie können bei der Fütterung unserer Kune Kune Schweine dabei sein...
 

...oder an unserer Pony- & Esel-Putzstation bei der Pflege unserer Tiere helfen.



Bericht vom 1. Mai 2016
 Entenrettung auf der Autobahn

Geschafft: Der Maibaum steht!

Am 1. Mai haben wir auf Gut Aiderbichl Iffeldorf unser Maibaumfest gefeiert. Trotz der schlechten Wetterprognose hatten sich viele Aiderbichler eingefunden, um beim Aufstellen des prächtig geschmückten Maibaumes dabei zu sein und anschließend mit uns und unseren geretteten Tieren in den Mai zu feiern...

Lesen Sie hier den Bericht zur dramatischen Entenrettung auf der Autobahn...
 
Maibaumfest auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

 
Das Maibaumaufstellen zählt in Bayern zu den beliebtesten Traditionen und die Ursprünge gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. So haben auch wir uns in unserem Jubiläumsjahr dazu entschlossen, auf Gut Aiderbichl Iffeldorf im Rahmen eines Maibaumfestes wieder einen geschmückten Maibaum aufzustellen. Traditionell ist der Stamm des Maibaumes blau-weiß und mit dekorativen Bildern - in unserem Fall Tiermotiven - verziert. Ein Kranz darf natürlich auch nicht fehlen!
 

Alles wird zum Aufstellen des Maibaumes vorbereitet...
 
Bereits vor drei Jahren, nach der Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf, dem Gertraud-Gruber-Osterseehof, wollten wir dieser Tradition beiwohnen. Damals allerdings wurde unser Maibaum mit immerhin 25 Metern Höhe aus dem Heu- und Strohlager gestohlen. Wie es der Brauch ist, lösten wir ihn aus und die "Diebe" stellten ihn am 1. Mai 2013 auf dem Gut auf - gegen eine Jause und Bier. In diesem Jahr war Gutsverwalter Hansi Süß äußerst wachsam, damit das gute Stück nicht wieder abhanden kommt.
 
Um 11 Uhr begrüßte Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber die Aiderbichler, die sich trotz der schlechten Wetterprognosen auf Gut Aiderbichl Iffeldorf eingefunden hatten.
 

Bürgermeister Hubert Kroiß (l.) und Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber (r.)
 
Unter den Gästen begrüßte Dieter Ehrengruber auch Frau Gertraud Gruber, die Moderatorin Carolin Reiber, sowie den Iffeldorfer Bürgermeister Hubert Kroiß.
 

Dieter Ehrengruber, Bgm. Hubert Kroiß und Gertraud Gruber
 

v.l.n.r.: Dieter Ehrengruber, Carolin Reiber, Gertraud Gruber, Bgm. Hubert Kroiß
 
Nachdem Dieter Ehrengruber den Gästen für ihr Kommen und Ihre Unterstützung gedankt hatte, sowie kurz unser Gründungsfest aus der vergangenen Woche Revue passieren ließ, fuhr das Iffeldorfer Aiderbichl-Team, allen voran Hansi und Martina Süß, mit dem Maibaum ein.
 

Hansi & Martina, sowie das Iffeldorfer Team mit dem Maibaum...
 
Aus Sicherheitsgründen mussten wir den Maibaum in diesem Jahr mit einem Kran aufstellen. Der Baum wurde in Position gebracht und bevor es mit dem Aufstellen losging, brachte Hansi noch den Kranz an.
 

Der Kranz darf natürlich auch bei unserem Maibaum nicht fehlen...

 
Dann ging es los und vorsichtig wurde der Maibaum mit dem Kran aufgerichtet, während sich der Himmel über Iffeldorf immer mehr zuzog.


Der Maibaum wird vorsichtig aufgerichtet...

Just in dem Moment, als der Maibaum befestigt und gesichert war, öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen. So verlegten wir die zünftige Maifeier in das Haupthaus.

Bei Bier, Brezn und vegetarischen/veganen Schmankerln feierten die Aiderbichler mit zünftiger Musik von der Musikkapelle Iffeldorf am Nachmittag gemütlich in den Mai...
 

v.l.n.r.: Dieter Ehrengruber, Carolin Reiber, Gertraud Gruber & Bgm. Hubert Kroiß


Bericht vom 29. April 2016
 Dramatische Rettung auf der Autobahn

Am vergangenen Mittwoch erreichte uns ein dramatischer Notruf. Eine Tierfreundin hatte auf der Autobahn A1, Mondsee Richtung Thalgau, eine Entenmutter mit ihren Küken entdeckt. Verzweifelt rannte die Entenfamilie neben den rasenden Autos um ihr Leben...

Am kommenden Sonntag, dem 1. Mai, feiern wir ab 11 Uhr auf Gut Aiderbichl Iffeldorf das Maibaumfest!
 
Blitzschneller Rettungseinsatz auf der Autobahn
 
Am vergangenen Mittwoch rief eine verzweifelte Tierfreundin bei uns an. Sie hatte auf der Autobahn A1, Mondsee Richtung Thalgau, am Mittelstreifen eine Entenfamilie entdeckt. Die Tierfreundin bat uns um Hilfe, denn wir seien die Einzigen, die in dieser aussichtslosen Situation schnell und kompetent helfen könnten.
 

Verzweifelt lief die Entenmutter mit ihren Küken über die Autobahn...
 
Sofort verständigte die Gutsverwalterin von Gut Aiderbichl Henndorf, Maria Kaindl, die Polizei und machte sich gleichzeitig gemeinsam mit Hans Wintersteller auf den Weg zur Autobahn. Als die beiden Aiderbichler an dem gemeldeten Streckenabschnitt ankamen, bot sich ihnen ein Bild des Jammers. Die Entenmutter lief panisch um ihr Leben - hinter ihr ihre sechs kleinen Küken. Doch es gab keinen Ausweg. Über die stark befahrene Autobahn hätten es die Kleinen mit Sicherheit nicht unversehrt geschafft und auf der anderen Seite war die betonierte Mittelabtrennung.

Doch Maria und Hans blieb zunächst nichts anderes übrig, als auf die verständigte Polizei zu warten. Bange Minuten vergingen...
 

Bis zum Eintreffen der Polizei blieb den Aiderbichlern nicht anderes übrig, als zu warten und zu hoffen...
 
Als die Autobahnpolizei schließlich eintraf, wurde schnell gehandelt. Kurzerhand sperrten die Einsatzkräfte die Autobahn, damit die Aiderbichler die Entenfamilie ohne Gefahr einfangen und in Sicherheit bringen konnten.
 

Die Polizei sperrte kurzfristig die Autobahn A1 ab, damit die Enten in Sicherheit gebracht werden konnten...
 
Während Maria, Hans und die Polizeibeamten die Kükenschar einfingen, rettete die Entenmutter ihr Leben selbst - sie flog davon. Die sechs Entenküken, die erst etwa zwei Tage alt waren, wurden in unseren Transporter geladen und nach Gut Aiderbichl Henndorf gebracht.
 

Aiderbichler Hans mit den sechs Entenküken...

Auf Gut Aiderbichl Henndorf angekommen, wurden die Küken erst einmal tierärztlich untersucht und versorgt. Nun werden sie bei uns aufgepäppelt, bekommen Kükenfutter und die benötigte Wärme, damit sie aufwachsen können.
 


Auch diese sechs Enten dürfen natürlich bis zu ihrem Lebensende bei uns bleiben. Wenn sie ausgewachsen sind, werden sie in unsere Entenfamilie auf Gut Aiderbichl Henndorf integriert und dürfen ihr Leben in Sicherheit genießen.
 
Bitte unterstützen Sie unsere Rettungsaktionen, damit wir auch künftig in Notfällen wie diesem schnell und kompetent helfen können. Werden Sie symbolisch Pate (ab € 10,- monatlich) für unsere Entenküken.


Lesen Sie hier den Bericht der Kronenzeitung über unsere Entenrettung
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
 


Feiern Sie mit uns! Maibaumfest auf Gut Aiderbichl Iffeldorf am 1. Mai 2016 ab 11 Uhr
 
Am kommenden Sonntag, dem 1. Mai 2016, feiern wir auf Gut Aiderbichl Iffeldorf das traditionelle Maibaumfest. Seien Sie dabei, wenn der prächtig geschmückte Maibaum aufgestellt wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
(Anmeldung erbeten unter info@gut-aiderbichl.com)
 


Sehen Sie hier den Video-Zusammenschnitt unseres Gründungsfestes
vom 23. April 2016
 



Bericht vom 27. April 2016
 Aiderbichler feierten das Gründungsfest in Henndorf

Rettungsaktion für 6 ausgesetzte Ziegen!

Krisenzeiten bekommen die Tiere meist als erstes zu spüren. Wir stellen fest, dass in letzter Zeit immer mehr Tiere einfach grußlos ausgesetzt werden. So wurden wir vergangene Woche von einer Nachbarin in Deggendorf alarmiert. Als sie ihren Esel füttern wollte, standen plötzlich 6 Ziegen bei ihm auf der Wiese! Daneben ein Aiderbichl-Magazin mit dem Vermerk: "Hier abgeben!"
Am vergangenen Samstag feierten viele Aiderbichler mit uns das 15-jährige Bestehen auf Gut Aiderbichl Henndorf...

Liebe Aiderbichler, liebe Tierfreunde,

unser Jubiläum, 15 Jahre Gut Aiderbichl, hat uns dazu verleitet, einmal kurz inne zu halten, auf das Erlebte zurück zu schauen und die Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen. Dazu bleibt eigentlich nur wenig Zeit, denn das Anliegen von Gut Aiderbichl geht täglich weiter. Viele hundert Menschen wenden sich mit bewegenden Tierschicksalen an uns. Wir sollen zum Beispiel helfen, ein ausgesetztes Minischwein zu retten, ein Bauer hat ein behindertes und blindes Kalb abzugeben, oder eine Katze ist in einer Wohnung übrig geblieben, da ihr Frauchen nicht daran gedacht hat, für sie vorzusorgen, falls etwas passieren sollte. So ist das Gut Aiderbichl Team tagtäglich gefordert, die Aufgaben im Sinne der Tiere an 365 Tagen im Jahr uneigennützig wahrzunehmen, in deren Sinn zu handeln und das Beste zu geben. Heute ist es für viele Menschen schon selbstverständlich, dass es Gut Aiderbichl gibt. Eine etablierte Institution, von der man weiß, dass unter ihren Fittichen den Tieren wirklich geholfen wird.

Dieses Jubiläum haben wir mit vielen Aiderbichlern und Tierfreunden gefeiert. Danke an jeden, der uns unterstützt und das Anliegen von Gut Aiderbichl begleitet.

Ihr Dieter Ehrengruber




Eine Ziegenfamilie hatte Glück im Unglück


Jeden Tag erreichen uns viele Anfragen für Tiere in Not - freie Plätze bei uns sind rar. Neue Tiere müssen sich erst eingewöhnen und können dann in bestehende Gruppen integriert werden - alles braucht seine Zeit. Doch alles kann noch so gut geplant sein, wenn dann Tiere einfach bei uns ausgesetzt werden. In den letzten Monaten stellen auch wir fest, dass sich Tierbesitzer verantwortungslos von ihren vierbeinigen Freunden trennen und diese einfach aussetzen: Hündin Lisa, Hund Lucky, Gans Henriette, Gans Erika - um nur einige Schicksale zu nennen.

In der vergangenen Woche erhielten wir abends aus der Nachbarschaft von Gut Aiderbichl Deggendorf einen Notruf. Die Tierfreundin wollte wie jeden Abend ihren Esel versorgen und wurde stutzig, als sie sich der Koppel näherte. Neben ihrem Esel waren plötzlich sechs Ziegen!
 

Der Esel der Tierfreundin hatte plötzlich Besuch von 6 Ziegen...
 
Scheu und verängstigt liefen die Ziegen, zwei erwachsene Tiere und vier Jungtiere, umher. Die Tierfreundin näherte sich ihnen langsam, denn es bestand die Gefahr, dass die Ziegenfamilie auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht. Die Tiere waren nicht angebunden und es gab keinen Hinweis auf einen Besitzer. Dieser wollte sich offenbar schnellstmöglich von seinen Tieren trennen und hatte nur eine Nachricht hinterlassen: Am Zaun angelehnt lag ein Gut Aiderbichl Magazin. Darauf hatte der Besitzer seine Botschaft vermerkt: "Bitte hier abgeben!"
 

 
Die Tierfreundin setzte sich sogleich mit unseren Kollegen vor Ort in Verbindung. Die Aiderbichler Jessica, Zoltan und Max machten sich gleich auf den Weg, um die Ziegenfamilie einzufangen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Sechserbande war äußerst scheu und wir mussten darauf achten, dass sie weder im Wald verschwinden, noch auf die Straße laufen.
 

 
Dann endlich glückte die Rettung und alle sechs Ziegen konnten in Sicherheit gebracht werden. Da sie alle keine Ohrmarken tragen, muss die Ziegenfamilie bei uns zunächst in Quarantäne gehalten werden. Der Tierarzt war bereits bei uns vor Ort und hat die nötigen Blutuntersuchungen eingeleitet.
 

 

 
Ausgesetzte Tiere sind großen Gefahren, wie zum Beispiel dem Straßenverkehr, ausgesetzt und befinden sich in Lebensgefahr. Wenn wir diese Tiere dann unter unseren Schutz stellen können sind wir froh, ihr Leben gerettet zu haben. Gleichzeitig fangen wir aber bei Null an. Wir müssen den Charakter des Tieres kennenlernen und gleichzeitig den Gesundheitsstatus prüfen. Impfen, chippen, kastrieren, Blutuntersuchungen - alles muss geklärt sein, bevor Tiere in unseren Bestand integriert werden können.
 
Auch unsere sechs Neuankömmlinge müssen die Zeit der Quarantäne noch abwarten, bevor sie zu unserer Ziegenfamilie dürfen. Natürlich bleiben auch diese Sechs bis zu ihrem natürlichen Lebensende bei uns. Daher würden wir uns freuen, wenn sich symbolische Paten (ab € 10,- monatlich) für die ausgesetzten Ziegen finden würden!
 
Lesen Sie hier den Artikel der Deggendorfer Zeitung über die Ziegenrettung:
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
 


Gründungsfest - 15 Jahre Gut Aiderbichl in Henndorf

Am vergangenen Samstag feierten wir unser Gründungsfest auf Gut Aiderbichl Henndorf. Viele Aiderbichler und Wegbegleiter hatten sich - trotz schlechter Wetterprognosen - auf den Weg gemacht, um dieses Jubiläum gemeinsam mit uns und den geretteten Tieren zu feiern.
 

gegründet im Jahre 2001 durch Michael Aufhauser: Gut Aiderbichl Henndorf

Mit etwas Verspätung begann um 13:30 Uhr im Festzelt der offizielle Teil des Gründungsfestes mit der Begrüßung durch Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber. Sein Dank ging in erster Linie an die vielen Aiderbichler und Wegbegleiter, die unseren Einsatz für Tiere in Not unterstützen und begleiten, denn ohne sie wäre unsere Arbeit nicht möglich.
 

Viele Aiderbichler hatten sich in Henndorf eingefunden um das Jubiläum zu feiern...
 
Zu den Wegbegleitern gehören auch prominente Aiderbichler, die unsere Arbeit unterstützen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. So ließen es sich auch unter anderem Christa Clarin, Christian und Marina Wolff, Jutta Kammann, Susanne Michel, Karl Merkatz und Nik P. nicht nehmen, uns an diesem Tag zu besuchen.
 

Nik P., Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber und Karl Merkatz
 

Christian & Marina Wolff mit Zackelschaf-Lamm Mimi


Susanne Michel & Christa Clarin mit Kamerunschaf-Lamm Liesl
 

Jutta Kammann mit Krümel
 
Aber eines interessierte natürlich alle Aiderbichler besonders: Der Gesundheitszustand unseres Gründers Michael Aufhauser, der am Montag seinen 64. Geburtstag feierte. Er konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an dem Gründungsfest teilnehmen.
 
Dr. Thomas Michalski, Facharzt für Innere Medizin und renommierter Notfallmediziner, berichtete aus seiner Sicht über den Genesungsfortschritt.
 

Dr. Thomas Michalski
Doch Michael Aufhauser hatte es sich nicht nehmen lassen, Dieter Ehrengruber eine kurze Grußbotschaft an die Aiderbichler, in der er sich für deren fortwährende Treue und Unterstützung bedankte, mitzugeben. Ein bewegender Moment, in dem man eine Stecknadel hätte fallen hören können.
 
Doch es war nicht nur das Jubiläum von Gut Aiderbichl, sondern gleichzeitig das 10-jährige Bestehen der tz Akte Tier. Seit 2006 erscheinen in der bayerischen Tageszeiten jeweils am Mittwoch die Kolumnen von Michael Aufhauser, bzw. Berichte über die Tiere von Gut Aiderbichl. Die verantwortliche Redakteurin der tz, Frau Susanne Stockmann, durften wir ebenfalls bei uns begrüßen und ihr für die lange Zusammenarbeit im Namen der Tiere danken.
 

tz-Redakteurin Susanne Stockmann

Nach einem abschließenden Vortrag von Karl Merkatz wurde das vegetarische/vegane Buffet eröffnet und mit musikalischer Unterhaltung durch die Henndorfer Spitzbuam ließen wir  gemeinsam mit den Aiderbichlern im Kreise unserer geretteten Tiere den Tag gemütlich ausklingen.

Sehen Sie hier den Beitrag von ORF Seitenblicke über das Gründungsfest:
(zum Starten auf das Bild klicken)
 


Lesen Sie hier den Artikel der tz München über das Gründungsfest:
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
 
 

Nicht vergessen: Am Sonntag, dem 1. Mai 2016 feiern wir ab 11 Uhr auf Gut Aiderbichl Iffeldorf das Maibaum-Fest!


Bericht vom 09. April 2016
 Ente Ducky ist in Henndorf eingezogen
Zwillingsgeburt in Henndorf

Unsere Zackelschaf-Familie wächst weiter! Unter dem dichten Fell der seltenen Tiere sieht man nur schwer, ob sie bereits trächtig sind, wenn sie zu uns kommen. Umso größer war die Überraschung, dass in diesem Frühling vier gesunde Zackelschaf-Lämmchen bei uns das Licht der Welt erblickten. Darunter nun auch Zwillinge: Willkommen Eva und Martina!

Am vergangenen Wochenende fand eine Tierfreundin eine angefahrene Ente auf der Straße. Sofort hielt sie an und brachte Ducky in Sicherheit. Nun ist Ducky bei uns in Henndorf eingezogen...
 
Eva und Martina - unsere Zackelschaf-Zwillinge
 
Unsere Pferdewirtinnen Martina und Eva sind mit ihren drei Flaschenlämmern Mimi, Leila und Liesl rund um die Uhr beschäftigt. Schließlich brauchen die kleinen auch nachts alle paar Stunden ihre Milch. Abwechselnd kümmern sie sich liebevoll um unsere jüngsten Aiderbichler und haben es geschafft, dass alle drei Flaschenkinder über den Berg sind.
 

Zackelschaf-Lamm Mimi mit ihrem "Milch-Bart"
 
Als nun der Anruf unseres Nachtdienstes kam, dass Zackelschaf-Dame Doris gerade zwei gesunden Lämmern das Leben geschenkt hatte, war die Freude dennoch groß, denn Zwillingsgeburten kommen bei Zackelschafen eher selten vor. Wir hielten die ersten Schritte der Zwillinge, die wir Eva und Martina getauft haben, in einem Handy-Video fest...



Beide Lämmchen sind wohlauf und Mutter Doris kümmerte sich sofort um ihre beiden Mädchen...
 

Zackelschaf-Mama Doris mit Eva und Martina
 
Die kleine Familie darf bei uns bis an ihr natürliches Lebensende zusammen bleiben. Wenn Eva und Martina etwas größer sind, werden sie gemeinsam mit ihrer Mutter in unsere Zackelschaf-Herde integriert. 
Mit ihrer Anwesenheit ist es uns möglich, unsere Besucher auf das Schicksal dieser einst so weit verbreiteten und mittlerweile stark bedrohten Tierart aufmerksam machen. Unterstützen auch Sie unseren Einsatz für Tiere in Not und werden Sie symbolisch Pate für Eva und Martina!

Findling Ducky ist in Henndorf eingezogen
 
Am vergangenen Wochenende war Tierfreundin Marion abends mit dem Auto unterwegs, als sie am Straßenrand eine Ente entdeckte, die offenbar verletzt war. Sofort stoppte Marion den Wagen und schaute nach. Auch als sie der kleinen Ente näher kam, flog diese nicht weg - vermutlich war sie von einem Auto erfasst worden und hockte nun verletzt am Straßenrand.
Marion zögerte nicht lange und packte die Ente kurzerhand ins Auto, um sie in Sicherheit zu bringen. Denn in der Nacht wäre Ducky, wie sie die Ente taufte, eine leichte Beute für Wildtiere geworden.
 

Ducky bei ihrer Ankunft auf Gut Aiderbichl Henndorf

Marion brachte den Findling zu uns nach Gut Aiderbichl Henndorf, wo Ducky umgehend untersucht wurde. Aber außer einer Entzündung am Auge fehlte der kleinen Ente zum Glück nichts. Ducky wird nun bei uns aufgepäppelt und kann dann, gemeinsam mit unserer Entenfamilie, ihre Runden auf unserem Teich drehen.
 

Tierfreundin Marion rettete Ducky das Leben...
 
Auch Ducky darf nun für immer unter unserem Schutz leben. Und wenn sie nicht unerwartet erkrankt, kann sie durchaus mehr als 20 Jahre alt werden und ein langes Leben bei uns genießen. Auch für Ducky werden symbolische Paten gesucht, die unseren Einsatz für Tiere in Not unterstützen!


Bericht vom 3. April 2016
 Willkommen im Leben: Fabian-Mattheo!
Am Samstag, dem 2. April 2016 machte Pferdewirtin Martina bei ihrem morgendlichen Rundgang eine freudige Entdeckung: Zackelschaf-Dame Noemi hatte gerade ein gesundes Lämmchen zur Welt gebracht. Die ersten wackligen Schritte hielt Martina in einem Handyvideo fest...


 
Nachwuchs in Henndorf: Lämmchen Fabian-Mattheo
 
Gut Aiderbichl setzt sich verstärkt für bedrohte Tierarten und -rassen ein, zu denen auch die Zackelschafe gehören. Früher galten sie als die meist verbreitete Schafrasse in der ungarischen Puszta, doch heute ist ihr Bestand bedroht und nur noch Liebhaber dieser Rasse nehmen sich ihrer an.
 

Zackelschafe gehören zur den bedrohten Tierrassen
 
Die ersten Zackelschafe fanden 2014 auf Gut Aiderbichl ein neues Zuhause. Seither sind sie ein Blickfang für unsere Besucher, wenn sie in ihrer Herde über die Wiese laufen oder einfach nur in der Sonne dösen. Besonderes Merkmal der Zackelschafe sind die bis zu 50 cm langen Korkenzieherhörner und ihr besonders dichtes Fell, das meist weiß oder cremefarben ist. Ganz besonders selten hingegen sind die schwarzen Zackelschafe, zu denen auch unsere Noemi zählt.

Unter dem dichten Fell der Zackelschafe ist es nur schwer zu erkennen, ob die Tiere bereits trächtig sind, wenn sie zu uns kommen. Umso mehr staunte Aiderbichlerin Martina, als sie am Samstag, dem 2. April morgens ihren Rundgang durch die Stallungen auf Gut Aiderbichl Henndorf machte: Zackelschaf-Dame Noemi hatte ein kleines Lämmchen zur Welt gebracht!
 

Willkommen im Leben: Fabian-Mattheo kurz nach der Geburt

 
Mutter Noemi mit Fabian-Mattheo
 
Martina hielt seine ersten Schritte in einem kurzen Handyvideo fest - danach wollten wir Mutter und Kind ihre wohlverdiente Ruhe lassen. Beide dürfen für immer zusammenbleiben und ihr Leben auf Gut Aiderbichl gemeinsam genießen.
 


Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Einsatz für bedrohte Tierarten und -rassen unterstützen und eine symbolische Patenschaft für den kleinen Fabian-Mattheo (ab € 10,- monatlich) übernehmen. Vielen Dank!

Bericht vom 01. April 2016
 Ausgesetzt: Ziegenmutter mit 2 Zicklein!
Während wir am vergangenen Wochenende auf Gut Aiderbichl Henndorf das Osterfest feierten, machte Aiderbichler Michael Meckl aus Eslarn morgens einen traurigen Fund. Jemand hatte eine Ziege an den Zaun vor Gut Aiderbichl Eslarn gebunden! Neben ihr ein Pappkarton - beschwert mit einem Holzscheit. Darin befanden sich zwei Zicklein, die erst wenige Tage alt waren...

 
Angebunden und Verlassen

 
Besonders zur Osterzeit denken wir jedes Jahr an die vielen Lämmer und Zicklein, die dieses Fest nicht überleben und im Alter von nur wenigen Monaten geschlachtet werden. Einige können wir retten, aber wir haben immer den Gedanken im Hinterkopf, dass unsere Rettungen nur symbolisch sein können. Die bei uns lebenden Tiere sind Stellvertreter für Tausende, denen wir nicht helfen können. Doch mit ihrer Anwesenheit ist es uns möglich, unsere Besucher zum Nach- und Umdenken anzuregen.
 
In unsicheren Zeiten bekommen Tiere meist zuerst die zunehmende Not zu spüren. Ihre Besitzer können sich nicht mehr um sie kümmern und müssen sich von ihren Vierbeinern trennen. Das Schlimmste, was einem Tier dann passieren kann ist, wenn es einfach ausgesetzt wird, denn dann ist es in großer Gefahr.
 
Auch wir verspüren den deutlichen Anstieg der Aussetzungen auf unseren Höfen. So wurden zum Beispiel in den letzten Monaten die Hunde Lisa und Lucky auf dem Parkplatz von Gut Aiderbichl Iffeldorf angebunden, Gans Lisa fand sich plötzlich in einem verschnürten Sack auf dem Moosfeldhof wieder und Gans Erika irrte im Wald nahe Iffeldorf umher. Aber auch in der Nähe unseres Hauptgutes in Henndorf werden immer wieder Kaninchen ausgesetzt, die unsere Tierpfleger dann einfangen und in Sicherheit bringen.

Nun machte Aiderbichler Michael Meckl aus Eslarn einen traurigen Fund. Als er morgens in den Stall wollte, fand er eine angebundene Ziege am Weidezaun. Daneben ein Pappkarton, der mit einem Holzscheit beschwert war.
 

 
Als Michael Meckl den Karton öffnete, traute er seinen Augen nicht. Es befanden sich zwei kleine Zicklein darin, die erst wenige Tage alt waren - die Nabelschnur war noch nicht einmal abgefallen! Behutsam befreite er die kleinen Ziegen aus dem Karton. Danach machte er sich daran, die Mutter-Ziege von ihrem Strick zu befreien. Zum Glück hatte sie sich damit nicht stranguliert.
 

Aiderbichler Michael Meckl befreite die beiden Zicklein aus dem Karton...
 

...danach löste er den völlig verknoteten Strick bei der Mutter
 
Sofort wurde der Tierarzt gerufen, damit die kleine Ziegenfamilie, bestehend aus Mutter Lonely und den Zwillingen Melody und Milou, untersucht werden konnte. Alle drei hatten Glück im Unglück, denn sie sind gesund und können nun für immer zusammen bleiben und das Leben in unserer Ziegenherde genießen.
 
Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für Tiere in Not und werden Sie symbolisch Pate für Lonely, Melody und Milou (ab € 10,- monatlich)!

Unsere Lämmer Mimi, Laila und Liesl erfreuen täglich die Besucher auf Gut Aiderbichl Henndorf. Unsere Pferdewirtin Martina hat die drei Lämmchen mit der Flasche großgezogen und mittlerweile sind sie über den Berg.
 

Unsere jungen Gäste durften bei der Fütterung unserer Lämmer helfen
 

         Zackelschaf-Lamm Mimi mit Eva                               Lämmchen Laila

Ostersonntag auf Gut Aiderbichl Henndorf
 
Am Ostersonntag fand auf Gut Aiderbichl traditionell das Patentreffen mit anschließender Speisenweihe durch Pfarrer Schmatzberger statt. Mehr als 600 Aiderbichler hatten sich eingefunden, um einen unvergesslichen Tag inmitten unserer geretteten Tiere zu verbringen.

Nach dem Patentreffen in der Großen Halle versammelten wir uns zur Speisenweihe im Innenhof.
 

 
Im Rahmen der Speisenweihe, die Pfarrer Herbert Schmatzberger nun bereits zum 12. Mal auf Gut Aiderbichl Henndorf abhielt, dachten wir gemeinsam an Aiderbichl Gründer Michael Aufhauser, der aufgrund seiner Erkrankung erstmals nicht an diesem feierlichen Moment teilnehmen konnte. Gemeinsam mit den Aiderbichlern betete Pfarrer Schmatzberger für seine Genesung.
 

Wie auf Gut Aiderbichl üblich, durften sich natürlich auch unsere Esel und Ponys nachher an den geweihten Speisen bedienen...


An der Pony- und Eselputzstation können Kinder bei der Tierpflege mithelfen
 



Und auch beim Heu-Hupfen können Kinder unseren Tieren näher kommen...


...oder bei der Fütterung unserer Kune Kune Schweine dabei sein!


Ostermontag auf Gut Aiderbichl Deggendorf
 Am Ostermontag trafen wir uns traditionell auf Gut Aiderbichl Deggendorf, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert. Und auch hier hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten im Innenhof das erste Patentreffen in diesem Jahr abhalten.
 

 
Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber stellte, gemeinsam mit dem Team von Gut Aiderbichl Deggendorf unsere Neuankömmlinge vor.
 

 

...und auch hier konnten die Besucher, ob groß oder klein, den Kontakt mit unseren geretteten Tieren genießen.


Aiderbichl auf ARTE: Am Samstag, 2.4.2016 um 19:30 Uhr
 
Im Sommer 2014 begleitete uns Therese Engels gemeinsam mit einem Arte-Team bei unserer Arbeit. Erleben Sie in dieser spannenden Dokumentation wie eine neue Außenstelle in Eslarn errichtet wurde, Neues von Gut Aiderbichl Iffeldorf und Gut Aiderbichl Henndorf. Seien Sie dabei, wie wir beim Pferdehändler 6 "Schlacht-Pferde" retten konnten und vieles mehr...
Die Sendung wird am Samstag, dem 9. April 2016 um 09:45 Uhr auf Arte wiederholt.
 

Ankunft von geretteten "Schlacht-Pferden" auf Gut Aiderbichl Henndorf


Auch Stute Conchita konnte gerettet werden. Pferdewirtin Eva führt sie vom Hänger...


Alexandrine (10) ängstlich beim Pferdehändler - Pferdewirtin Martina beruhigt sie


Auch bei der Rettung von drei ehemaligen "Turbo-Kühen" war das Drehteam dabei...

Unbedingt einschalten!
Samstag, 02. April 2016 um 19:30 Uhr auf ARTE
Samstag, 09. April 2016 um 09:45 Uhr auf ARTE



Bericht vom 22. März 2016
 Willkommen: Ausreißer Maxl
Der junge Shetty-Hengst Maxl (4) galt als Schrecken seiner Besitzer. Immer wieder riss der stürmische Draufgänger aus. Kein Zaun konnte ihn aufhalten. Ständig wurde Maxl in der Nachbarschaft aufgefunden, wo er sich zu anderen Pferden gesellte. Nun gaben seine Besitzer auf und Maxls Abtransport zum Schlachter war bereits beschlossen. Doch eine Tierfreundin setzte sich für ihn ein und im Rahmen unseres Patentreffens am vergangenen Sonntag zog Maxl auf Gut Aiderbichl Iffeldorf ein...

 
Ausreißer Maxl ist in Iffeldorf angekommen!


Obwohl der junge Shetlandpony-Hengst Maxl (4) ein gutes Zuhause hatte, war es für ihn das Schönste, aus seiner Weide auszubrechen und wegzulaufen. Kein Zaun konnte ihn aufhalten und so stand Malx immer wieder auf den umliegenden Höfen und suchte dort die Gesellschaft anderer Pferde. Dass diese meist deutlich größer als er selbst waren, schien ihn nicht zu stören - im Gegenteil.
 

Maxl nach seinem letzten "Fluchtversuch"...
 
Die Bauernfamilie, die Maxl vor einigen Jahren geschenkt bekommen hatte, gab schließlich auf. Ihre Geduld mit dem selbstbewussten Pony-Hengst war zu Ende - Maxl musste weg! Aber es fand sich niemand, der ihn aufnehmen wollte. Denn zu seinem Pech verfügte er nicht nur über ein enormes Durchsetzungsvermögen, sondern auch über eine Fehlstellung der Hinterbeine. Diese bereitet ihm zwar keine Probleme, aber ist sicherlich ein Grund dafür, dass Maxl keinen neuen Platz fand.
 

Maxl (4) leidet an einer Beinfehlstellung
 
Als Maxl in der vergangenen Woche wieder einmal zu einem Nachbarhof ausgerissen war, fand ihn dort eine Tierfreundin im Paddock bei den anderen Pferden und brachte ihn wieder zu seinen Besitzern zurück. Als die Bäuerin Maxl in Empfang nahm erzählte sie der Tierfreundin, dass Maxl immer wieder die Flucht ergreifen würde und er deshalb am nächsten Montag zum Schlachter käme.
 

Erschrocken bat die Tierfreundin um eine Gnadenfrist für Maxl. Sie wollte nach einem guten Platz für ihn suchen, um seine Schlachtung zu verhindern. Die Bäuerin willigte ein, dass Maxl bis zum Freitag am Hof bleiben dürfe. Sollte sich bis dahin keine Lösung gefunden haben, würde der junge Hengst vom Schlachter abgeholt werden.
 

Mit nur vier Jahren sollte Maxl zum Schlachter...
 
Die Tierfreundin setzte alle Hebel in Bewegung, um einen Platz für Maxl zu finden, aber sie bekam nur Absagen. Kurz vor Ablauf des Ultimatums bat sie uns um Hilfe.
 
Wir konnten helfen und so das Schlimmste verhindern. Doch bevor Maxl endgültig auf Gut Aiderbichl Iffeldorf einziehen konnte, musste er noch in die Pferdeklinik um kastriert und gründlich untersucht  zu werden.
 
Nachdem Maxl den Eingriff und alle Untersuchungen mit Bravour bestanden hatte, durfte er am verganenen Sonntag im Rahmen unseres Patentreffens in Iffeldorf Einzug halten. Selbstbewusst stieg der kecke Shetty aus dem Hänger und erkundete sogleich sein neues Zuhause.
 

Maxl ist jetzt Aiderbichler und würde sich über symbolische Paten freuen!
 
Wir sind sicher, dass er sich auf Gut Aiderbichl Iffeldorf schnell eingewöhnen wird. Hier hat er ausreichend Gesellschaft von Ponys und Pferden und kann den täglichen Freilauf genießen. Ihm stehen noch viele glückliche Jahre bei uns bevor. Wir würden uns freuen, wenn sich symbolische Paten (ab € 10,- monatlich) für den wilden Maxl finden würden.

Patentreffen auf Gut Aiderbichl Iffeldorf
 
Viele Aiderbichler hatten sich am vergangenen Sonntag bei Sonnenschein auf dem idyllisch gelegenen Osterseehof versammelt, um im Kreise Gleichgesinnter in den Frühling zu starten.
 

Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber mit Kameldame Franziska
 
Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber konnte den Aiderbichlern berichten, dass 2015 das erfolgreichste Jahr für die Tiere von Gut Aiderbichl war, obwohl unser Gründer Michael Aufhauser seit dem 28. Mai 2015 nicht aktiv am Geschehen von Gut Aiderbichl teilnehmen kann. Er erholt sich weiterhin von seiner schweren Erkrankung.
 
Auch eine prominente Wegbegleiterin und Tierfreundin, Pamela Anderson, hatte sich erst vor kurzem nach Michael Aufhausers Gesundheitszustand erkundigt und war bei uns in Henndorf zu Gast...
 


Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen des Patentreffens in Iffeldorf:
 

Gutsverwalter Hansi Süß mit Gans Erika, die im Wald gefunden wurde
 

Hündin Lisa wurde im Winter bei uns ausgesetzt - sie leidet an einem Wasserkopf


Auch der junge Hund Lucky wurde bei uns am Parkplatz ausgesetzt
 

Kälbchen Daniela (geb. 14.2.16) kam blind zur Welt und ist nun unter unserem Schutz


Kinder können sich beim "Heu-Hupfen" austoben...
 

...oder an unserer Pony- und Esel-Putzstation bei der Pflege unserer Tiere helfen

Nicht vergessen: Am Ostersonntag, dem 27. März 2016 findet um 13 Uhr auf Gut Aiderbichl Henndorf die traditionelle Speisenweihe statt. Erleben Sie unvergessliche Momente bei unseren geretteten Tieren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

(Um Anmeldung unter info@gut-aiderbichl.com wird gebeten)



Bericht vom 6. März 2016

 Ab 12.3.2016: Ostermarkt auf Gut Aiderbichl Henndorf

Happy End für Zackelschaf-Lamm Mimi
Mimis Start ins Leben stand unter keinem guten Stern. Ihre Mutter starb kurz nach der Geburt. Kein anderes Zackelschaf in der Herde des Züchters wollte das kleine Waisenlamm annehmen und eine Aufzucht mit der Flasche ist schwierig und zeitintensiv. Als Aiderbichlerin Martina von Mimis Schicksal erfuhr, nahm sie das erst wenige Tage alte Zackelschaf zu sich... Erleben Sie einen berührenden Video-Beitrag über die kleine Mimi! Nicht vergessen: Am Ostersonntag, dem 27.03.2016: traditionelle Speisenweihe auf Gut Aiderbichl Henndorf!

 
Zackelschaf-Lämmchen Mimi erobert Henndorf

Bei Zackelschafen handelt es sich um eine alte ungarische Schafrasse, von der es heute - dank Schutz- und Zuchtprogrammen - wieder etwa 3.500 Exemplare gibt. Ihr besonderes Markenzeichen sind die bis zu 50 cm langen Korkenzieher-Hörner. Früher galten die robusten und widerstandsfähigen Zackelschafe als typisches Tier der Schäfer in der Puszta - doch sie wurden nach und nach verdrängt. Heute findet man die Zackelschafe auch vereinzelt bei Züchtern in Österreich.

So erblickte auch das Zackelschaf-Lämmchen Mimi am 20. Januar 2016 in Österreich das Licht der Welt. Doch bereits kurz nach der Geburt brach die Welt für das kleine Lamm zusammen: Ihre Mutter verstarb. In der Herde gab es zwar noch andere Zackelschafe mit Lämmern, aber kein einziges wollte die kleine Mimi annehmen - alle stießen sie weg. Mimi aber brauchte doch alle zwei Stunden ihre Milch!
 

Mimi kann von der Milch nicht genug bekommen...
 
Als unsere Pferdewirtin Martina von diesem Schicksal erfuhr, machte sie sich gleich auf den Weg. Sie ist mittlerweile im zehnten Jahr bei uns und hat schon viele Lämmer mit der Flasche großgezogen. So war es auch gleich um sie geschehen, als sie die kleine Mimi erblickte. Vorsichtig packte sie Mimi in eine warme Decke und nahm sie unter ihren Schutz. Tagsüber war Mimi auf Gut Aiderbichl Henndorf und in der Nacht schlief das Lämmchen gleich neben Martina, die alle zwei Stunden aufstand, um ihr Pflegekind zu füttern.
 

Die kleine Mimi - wenige Tage alt...
 
Mimi entwickelte sich gut - sie hatte ja alles, was sich ein Waisenlamm nur wünschen konnte: alle paar Stunden ihre Milch, danach kuscheln und schlafen, und hin und wieder ein Spaziergang über das Gut - Hauptsache ihre "Mama" Martina war immer in der Nähe!
 

Nach dem Essen ein Nickerchen in Martinas Armen...
 

Erste Begegnung mit Ganter Maxi - danach mit großen Sprüngen wieder zur "Mama"!

Aber um später ein selbstständiges und tiergerechtes Leben in unserer Schafherde führen zu können, brauchte Mimi schnellstens Gesellschaft von einem anderen Lamm...

Erleben Sie in unserem Video die ersten Tage von Mimi auf Gut Aiderbichl Henndorf und erfahren Sie, wie das kleine Zackelschaf doch noch zu einer Schwester gekommen ist...
 

 
Mimi wird, wie alle Aiderbichler Tiere, bis zu ihrem natürlichen Lebensende unter unserem Schutz stehen. Wir würden uns freuen, wenn sich symbolische Paten (ab € 10,- monatlich) für das kleine Zackelschaf-Lämmchen finden würden.

Beginn des Ostermarktes auf Gut Aiderbichl Henndorf
Samstag, 12. März bis Sonntag, 3. April 2016

Am kommenden Samstag, dem 12. März 2016, um 14 Uhr, eröffnen wir mit einem Patentreffen auf Gut Aiderbichl Henndorf den traditionellen Ostermarkt. Erleben sie unsere kleine Mimi und weitere neue Bewohner von Gut Aiderbichl in familiärer Atmosphäre bei unseren geretteten Tieren. Wenn Sie an dem Patentreffen teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte vorher bei uns an: info@gut-aiderbichl.com



 
 
Starten sie gemeinsam mit uns und den geretteten Tieren in den Frühling. Es erwarten Sie liebevoll dekorierte Stände, sowie geschmackvolle Geschenkideen. Für Kinder gibt es an den Wochenenden und in den Ferien spezielle Führungen, Palmbuschen-Binden (vor Palmsonntag), Heu-Hupfen, Bastelecke und vieles mehr.

Wenn Sie an dem Patentreffen teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte vorher bei uns an: info@gut-aiderbichl.com
Weitere Termine für 2016:
 

 
Höhepunkt des Ostermarktes ist, wie in jedem Jahr, die traditionelle Speisenweihe auf Gut Aiderbichl Henndorf am Ostersonntag, dem 27. März 2016 um 13 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 




Bericht vom 04. März 2016
 Sie war seit 8 Jahren bei uns
Unsere Stilla ist von uns gegangen

Die Tiroler Grauvieh-Kuh Stilla war mit ihren 28 Jahren unser ältestes Aiderbichler Rind. Wir vermuten sogar, dass sie die ältestes Kuh Österreichs war. Stilla liebte den Freilauf und war den meisten Aiderbichlern und Besuchern von Gut Aiderbichl Henndorf bekannt. Heute mussten wir Abschied nehmen. Wir werden sie unendlich vermissen... Video

Sie berichtete aus der Welt der sogenannten Nutztiere


Stilla war vermutlich das älteste Rind Österreichs. Sie lebte seit 2008 bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf und war jedem Aiderbichler und jedem Besucher bekannt. Sie gehörte der gefährdeten Rasse "Tiroler Grauvieh" an. Dabei handelt es sich um robuste Rinder mit einem lebhaften Temperament, die vorzugsweise in höheren Lagen über 1.000 Metern gehalten werden. Ihr Gewicht und ihre Körperform ist den Gebirgsverhältnissen optimal angepasst. Um 1908 war das Tiroler Grauvieh in Österreich weit verbreitet und es gab mehr als 200.000 Exemplare von ihnen. Durch die zunehmende Industrialisierung Ende der 90-er Jahre aber brach ihr Bestand dramatisch ein und das Tiroler Grauvieh wurde als bedrohte Rasse eingestuft. Durch Erhaltungsprogramme konnte sich der Bestand auf mittlerweile etwa 4.000 Exemplare erholen.
 

Stilla lebte seit 2008 auf Gut Aiderbichl Henndorf...
 
Stilla gehörte einer tierlieben Bäuerin, die Stilla viele Jahre lang gehalten und versorgt hatte. Sie hatte eine richtige Beziehung zu der braven Kuh aufgebaut und als dann der Zeitpunkt kam, an dem die Bäuerin Stilla nicht mehr halten konnte, wandte sie sich in ihrer Verzweiflung an Gut Aiderbichl und bat um Aufnahme ihrer Lieblingskuh. Stilla war bereits 19 Jahre alt und hatte damit die sogenannten "Turbo-Kühe", die zwar eine hohe Milchleistung haben, aber meist schon mit 5 Jahren körperlich am Ende sind, um ein Vielfaches überlebt.
 
Am 18. Juni 2008 wurde Stilla dann zur Aiderbichlerin und zog auf Gut Aiderbichl Henndorf ein. Sie liebte es, über das Gut zu spazieren und mittendrin zu sein. Nicht selten kam es vor, dass Stilla unsere Gäste unmittelbar nach dem Eingangstor begrüßte, oder sie auf dem Weg zum Haupthaus begleitete.
 

Unvergessen: Stilla (28)
 
Ihre Anwesenheit und ihr sanftes Gemüt machte viele Gäste neugierig und sie lauschten unserern Erklärungen. Denn viele wissen zum Beispiel nicht, dass auch weibliche Rinder Hörner haben, oder dass ein Rind bis zu 30 Jahre alt werden kann. Bei uns durfte Stilla ihren Ruhestand genießen und konnte gleichzeitig mit ihrer Anwesenheit auf das Schicksal der sogenannten Nutztiere aufmerksam machen.
 

Stilla mit Ziege Lilly
 
Mit zunehmendem Alter machten sich auch bei unserer Stilla die ersten Alterswehwehchen bemerkbar. An manchen Tagen zog sie es zuletzt vor, in ihrem Stall mit Außenpaddock zu bleiben, während sie an anderen Tagen, zwar gemächlicher als in jungen Jahren, aber voller Lebensfreude und Glück einen Spaziergang über das Gut unternahm.
 
Doch heute hatte sich Stilla festgelegt und konnte alleine nicht aufstehen. Der herbeigerufene Tierarzt versorgte Stilla, aber auch mit unserer Hilfe gelang es ihr nicht, sich aufzurichten. Stilla zeigte uns schließlich, dass sie nicht mehr konnte. Nach Beratung mit unseren Tierärzten mussten wir schließlich den Entschluss fassen, unsere Stilla friedlich gehen zu lassen. Im Beisein ihrer vertrauten Pfleger schlief Stilla sanft ein...
 


In der Sendung "Advent auf Aiderbichl" 2015 haben wir über unsere Tier-Senioren berichtet - auch über Stilla. Sehen Sie hier nochmal das Video...
 

 
Wir danken allen Aiderbichlern für ihre Wegbegleitung, Treue und Unterstützung, ohne die unser Einsatz für Tiere in Not nicht möglich wäre!


Bericht vom 28. Februar 2016
 Der traditionelle Ostermarkt öffnet am 12. März seine Tore!
Valentinstag-Kalb Daniela
Der 14. Februar, der Valentinstag, gilt in einigen Ländern als der Tag der Liebenden. Genau an diesem Tag vor zwei Wochen erblickte in einem Stall in Bayern ein kleines Fleckvieh-Kalb das Licht der Welt. Voller Freude hatten die Bauern den Nachwuchs erwartet, doch dann der Schreck, als sie das Kalb sahen: Es war ohne Schwänzchen und blind...

Jetzt schon vormerken: Am 12. März 2016 öffnet unser traditioneller Ostermarkt seine Tore. Wir starten mit einem Patentreffen um 14 Uhr in die neue Saison...
 
Liebens- und lebenswert trotz Handicap!

 
Handicaps gehören zum Leben dazu. Für uns Menschen ist es normal, wenn wir kleine Schwächen mit Hilfsmitteln ausgleichen. Bei Tieren hingegen wird man oft belächelt, wenn zum Beispiel der Hund einen Rollwagen hat oder gar nur drei Beine.
 
In der Landwirtschaft allerdings sind solche Handicaps meist das Todesurteil für das betroffene Tier. Die Milch- und Fleischpreise sind so niedrig, dass es den Landwirten meist schwer fällt, die Kosten zu decken und ihren Tieren gerecht zu werden. Und ein behindertes Tier ist eben alles andere als rentabel.
 
So war auch die Stimmung sehr gedrückt, als die Bauern die kleine Daniela, die am Valentinstag das Licht der Welt erblickte, sahen. Auf den ersten Blick sah das Kalb gesund aus, doch bei genauerem Hinsehen fiel ihnen auf, dass Daniela das Schwänzchen fehlte und sie blind war. Die Bauernfamilie war betrübt, denn ein behindertes Kalb im laufenden Betrieb großziehen schien ihnen unmöglich. So bestellten sie für den nächsten Tag den Tierarzt, der Daniela einschläfern sollte.
 

Die kleine Daniela kam blind zur Welt...
 
Doch die Gedanken daran, dass gerade erst geborene Leben zu beenden, ließen die Bauernfamilie nicht loß. Am nächsten Morgen meldete sich die Bäuerin bei uns und bat um Hilfe. Ihr würde das kleine Kalb doch leid tun, aber sie hätten einfach keine Chance, ein behindertes Kalb groß zu ziehen.
 
Wir befanden uns gerade im Endspurt für das neue Gut Aiderbichl Magazin, aber dieser Hilferuf ließ auch uns nicht klar denken. Gemeinsam überlegten wir, ob und wo wir eine Möglichkeit hätten, Daniela unterzubringen - sie sollte nicht am Tag nach ihrer Geburt sterben. Hansi Süß von Gut Aiderbichl Iffeldorf gab uns schließlich das Zeichen, dass bei ihm noch ein Plätzchen für Daniela vorhanden wäre. Sofort setzten wir uns wieder mit der Bauernfamilie in Verbindung, damit der Tierarzt wieder abbestellt werden konnte.

Währenddessen trafen Hansi Süß und seine Frau Martina alle Vorbereitungen, damit Daniela einziehen konnte. Zwei Tage später war es dann soweit. Hansi holte Daniela in ihrem Stall ab und brachte sie im reichlich mit Stroh eingestreuten Hänger nach Gut Aiderbichl Iffeldorf.
 

 
Dort wurde das kleine Kälbchen bereits freudig erwartet. Hansi und Martina hatten eine bequeme Box für Daniela vorbereitet und auch eine Wärmelampe installiert, denn Daniela braucht, insbesondere bei den kühlen Temperaturen, noch zusätzliche Wärme.
 
 
Martina und Hansi kümmern sich nun um Daniela...
 
Daniela hat sich mittlerweile schon bei uns eingelebt und genießt die Aufmerksamkeit von Hansi, Martina und ihren Mitarbeitern. Selbst Hündin Bobby, die größer als Daniela ist, stellt sich schützend vor die jüngste Aiderbichlerin.
 

Daniela und Hündin Bobby auf Gut Aiderbichl Iffeldorf...
 
Für uns Aiderbichler ist jedes Leben lebenswert - und genauso liebenswert. Bei uns haben viele Tiere mit Handicap Zuflucht gefunden und zeigen uns jeden Tag aufs Neue, dass ihnen ihre vermeintlichen Schwächen nichts ausmachen und ihnen schon gar nicht ihre Lebensfreude nehmen können.

So wird uns auch Daniela mit ihrer Anwesenheit immer daran erinnern, das es sich lohnt, für jedes Leben zu kämpfen.
 
Wenn Daniela weiterhin gesund aufwächst, steht ihr bei uns auf Gut Aiderbichl Iffeldorf ein langes Leben bevor. Wir würden uns freuen, wenn sich symbolische Paten (ab € 10,- monatlich) für das kleine Kalb, das am Valentinstag - dem Tag der Liebenden - geboren wurde, finden.

Der traditionelle Ostermarkt auf Gut Aiderbichl Henndorf
Samstag, 12. März bis Sonntag, 3. April 2016
 

 
Wie in jedem Jahr starten wir mit dem Ostermarkt auf Gut Aiderbichl Henndorf in das Frühjahr.
 


Am Samstag, dem 12. März beginnen wir um 14 Uhr mit einem Patentreffen auf Gut Aiderbichl Henndorf. Starten sie gemeinsam mit uns und den geretteten Tieren in den Frühling. Es erwarten Sie liebevoll dekorierte Stände, sowie geschmackvolle Geschenkideen. Für Kinder gibt es an den Wochenenden und in den Ferien spezielle Führungen, Palmbuschen-Binden (vor Palmsonntag), Heu-Hupfen, Bastelecke und vieles mehr.
 
Höhepunkt des Ostermarktes ist, wie in jedem Jahr, die traditionelle Speisenweihe auf Gut Aiderbichl Henndorf am Ostersonntag, dem 27. März 2016 um 13 Uhr.
 


Auch Gut Aiderbichl Iffeldorf und Gut Aiderbichl Deggendorf sind österlich dekoriert. Genießen Sie unvergessliche Momente bei unseren geretteten Tieren auf Gut Aiderbichl - der einzigartigen Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Bericht vom 19. Februar 2016
 Hans & Gans im Glück auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

Ankunft in Henndorf: Glück & Kalb Rosa

Kurz vor Weihnachten 2015 haben wir Ihnen von der Pinzgauer Kuh Glück (10) berichtet. Ihre Besitzer mussten sich von ihr trennen, da sie seit Jahren nicht mehr trächtig geworden war und so sollte Glück geschlachtet werden. Aber Glück trug ein Geheimnis in sich, von dem niemand etwas gemerkt hatte. Am Morgen ihrer bevorstehenden Schlachtung bracht sie Kalb Rosa zur Welt. Beide durften nun auf Gut Aiderbichl Henndorf einziehen... Video

Auch auf Gut Aiderbichl Iffeldorf freut sich Gutsverwalter Hansi Süß über Zuwachs - Hans & Gans im Glück...
 
Angekommen: Glück und ihre Lebensretterin Rosa

 
Glück (10) gehört zur Rasse der Pinzgauer Rinder. Sie galten früher als die meistverbreitete Rinderart im Hoheitsgebiet der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Doch diese Zeiten sind längst vorbei - die Pinzgauer wurden durch die zunehmende Industrialisierung immer mehr verdrängt und zählen heute zu den gefährdeten Haustierrassen, die nur noch auf einigen Höfen zu finden sind.

So lebte auch Glück viele Jahre auf einem kleinen Bio-Hof im Salzburger Land. Die Tiere dort leben in Mutterkuhhaltung - Stiere, Jungrinder, Kälber und Kühe teilen sich Weide und Stall. Die Kälber werden nicht gleich nach der Geburt von den Kälbern getrennt, sondern  dürfen die Kuhmilch trinken und bekommen keinen Milchaustauscher. So schenkte auch Glück einigen Kälbern das Leben. Aber in den letzten Jahren wurde sie nicht mehr trächtig. So musste die tierliebe Bauernfamilie Ende letzten Jahres schweren Herzens den Entschluss fassen, sich von Glück zu trennen.

Was niemand ahnte: Glück trug ein Geheimnis in sich und brachte am Morgen ihrer bevorstehenden Schlachtung im Stall des Metzgers ein gesundes Kalb zur Welt! Sofort setzte die Bäuerin alle Hebel in Bewegung, um das Leben von Kuh und Kalb zu retten und bat uns um Hilfe. Dank der Unterstützer unserer Aiderbichler durften wir Zusagen und Glück und Rosa unter unseren Schutz stellen.
 

Kuh Glück mit der kleinen Rosa - wenige Tage nach der Geburt...
 
In der letzten Woche war es endlich soweit und beide traten die Reise zu uns nach Gut Aiderbichl Henndorf an. Aiderbichler Pferdewirtin Martina machte sich auf den Weg, um Glück und Rosa abzuholen.
 

Vorsichtig wagt sich die kleine Rosa aus dem Stall...
 
Mutter Glück stieg ruhig auf den Hänger und auch die kleine Rosa wagte sich aus dem Stall, nachdem Martina ihr Mut gemacht hatte. Nach kurzer Fahrt schließlich kamen sie auf Gut Aiderbichl Henndorf an, wo sie bereits freudig von unseren Ponys empfangen wurden.
 

 

 

 
Glück wusste nicht recht, was sie von dem neugierigen "Empfangskomitee" halten sollte und bevorzugte es erst einmal, mit Rosa in ihrem neuen Zuhause auszuruhen.
 

 
Mittlerweile haben sich beide schon gut bei uns eingelebt und erste Kontakte zu unserer Rinderfamilie auf Gut Aiderbichl Henndorf geschlossen. Rosa und Glück dürfen für immer zusammen bleiben und stehen bis an ihr natürliches Lebensende unter unserem Schutz. Symbolische Paten für beide werden noch gesucht.

Hans und Gans im Glück
 
Auch auf Gut Aiderbichl Iffeldorf haben wir Zuwachs bekommen. Tierfreunde fanden bei einem Spaziergang an den Osterseen im Wald eine Gans. Alleine spazierte sie durch das Unterholz - von einem Besitzer weit und breit keine Spur. Die Tierfreunde hatten Sorge, dass der Gans in der Dunkelheit etwas zustoßen könnte und so brachten sie sie kurzerhand nach Gut Aiderbichl Iffeldorf.
 

 
Auch Gutsverwalter Hansi Süß war bei der Suche nach dem Besitzer der Gans, die von ihm Erika getauft wurde, erfolglos. So richtete er für Erika ein gemütliches Plätzchen her und sie drehte in der Zwischenzeit erst einmal ein paar Runden auf unserem Teich in Iffeldorf.  
 

 
Erika fühlte sich sogleich wohl und schloss sich Hansi Süß an. Sie wurde zu seiner ständigen Begleitung. Da Gänse aber normalerweise in Familienverbünden leben, brauchten wir einen Partner für Erika. Kurzerhand brachten wir den Aiderbichler Ganter Werner, der sich in seiner Familie nicht mehr wohlfühlte, zu Erika nach Iffeldorf. Die neue "Hausdame" begrüßte Werner erst einmal skeptisch, hat ihn aber dann akzeptiert. Beide begrüßen nun unsere Gäste auf Gut Aiderbichl Iffeldorf laut schnatternd vom Teich aus. Und Hansi ist glücklich über seinen wachsamen Zuwachs.
 

Hansi und Gans Erika
 
Was viele nicht wissen: Gänse können bis zu 30 Jahre alt werden! Auch Erika darf bis an ihr natürliches Lebensende bei uns bleiben. Wir würden uns über symbolische Paten freuen, die unseren Einsatz für Tiere in Not unterstützen.


Bericht vom 27. Jänner 2016

 Verstoßen und ausgesetzt: Lucky!
Tausende Haustiere trifft jährlich das gleiche Schicksal. Ihre Besitzer wenden sich plötzlich von ihnen ab und setzen sie einfach aus. So wie Lucky. Der erst einige Monate alte Hund wurde an unserer Einfahrt auf Gut Aiderbichl Iffeldorf angebunden. Er braucht nun unsere schnelle Hilfe...

 
Aus den Augen, aus dem Sinn...

 
Erst vor kurzem haben wir Ihnen von der kleinen Hündin Lisa berichtet, die an unserer Einfahrt auf Gut Aiderbichl Iffeldorf angebunden wurde. Früh morgens fanden wir sie mit ihrem Körbchen und einem Abschiedsbrief. Mittlerweile hat sie einige Untersuchungen hinter sich, bei denen festgestellt wurde, dass sie an einem Wasserkopft leidet. Ihr steht noch eine lange Behandlung bevor.
 
Nun aber machten unsere Mitarbeiter schon wieder die traurige Erfahrung, dass sich Tierbesitzer abrupt und grußlos von ihrem Vierbeiner trennen. In der Dämmerung wurde Labrador-Mischling Lucky, der erst einige Monate alt ist, an unserer Einfahrt in Iffeldorf angebunden! Im Schnee, ohne Körbchen, ohne Abschiedsbrief.
 

So fanden wir den jungen Lucky angebunden an unserer Einfahrt...

Sofort kümmerten sich unsere Tierpfleger um Lucky und brachten ihn erst einmal in unserem Haupthaus unter, damit er zur Ruhe kommen konnte. Gechippt war Lucky nicht und auch die Fundmeldung blieb ohne Erfolg - niemand vermisst den jungen Hund.
Da wir weder Impfausweis noch andere Informationen haben, mussten wir Lucky zuerst einmal vom Tierarzt untersuchen lassen. Er ist zum Glück kerngesund und ein aufgeweckter, junger Hund. Warum sich seine Besitzer von ihm auf diese Art und Weise getrennt haben, können wir nur erahnen. Vielleicht handet es sich bei Lucky um ein Weihnachtsgeschenk, das nun zu viel Aufmerksamkeit und Zeit braucht...
 
Haustiere, insbesondere Katzen und Hunde, stehen auf vielen Wunschzetteln nach wie vor ganz oben. Aber die Anschaffung eines Haustieres geht mit einer Bindung auf Lebenszeit einher. Das sollte jeder bedenken, der sich einen vierbeinigen Freund ins Haus holen möchte.
 

Lucky auf unserer Hundefreilaufwiese auf Gut Aiderbichl Iffeldorf
 
Die Aussetzung eines Tieres sollte niemals als Lösung in Betracht kommen, wenn man sich, aus welchen Gründen auch immer, von seinem Tier trennen muss. Man setzt die Tiere damit großen Gefahren aus, denn sie sind durch die plötzliche Trennung verstört und verängstigt und können im Straßenverkehr umkommen, oder gar verhungern und verdursten, wenn sie niemand findet.
 

Lucky ist ein aufgeweckter, junger Hund, der noch sein ganzes Leben vor sich hat...

Der verstoßene Lucky hatte trotz allem Glück im Pech. Er muss zwar noch geimpft und kastriert werden,a ber dann steht seinem langen, glücklichen Hundeleben nichts mehr im Wege. Wir sind zuversichtlich, dass er sein trauriges Schicksal schnell vergessen wird - wir werden ihm mit Zuwendung und Fürsorge dabei helfen!
 


Auch wenn Luckys Aufnahme für uns unerwartet kommt, darf er natürlich bei uns bleiben. Wir suchen jetzt dringend symbolische Paten für Lucky, die ihn mit einer symbolischen Patenschaft oder Spende unterstützen!

Jubiläum: 15 Jahre Gut Aiderbichl
 
Seit der Gründung von Gut Aiderbichl im Jahre 2001 konnten wir vielen Tieren in Not helfen. Dies wäre ohne die Unterstützung und das Vertrauen der Aiderbichler nicht möglich.

Liebe Aiderbichler,
Liebe Freunde von Gut Aiderbichl,
 
Dank der vielen Aiderbichler und Unterstützer ist es uns möglich, dass wir in Fällen wie bei Lucky schnell und unkompliziert helfen dürfen. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich im Namen der Tiere!
 
Ihr
Dieter Ehrengruber




Bericht vom 11. Januar 2016
 RTL zu Gast auf Gut Aiderbichl Henndorf bei Stier Bandit!
Stier Bandit in der Sendung Punkt 12

Das Video von Stier Bandit wurde in den elektronischen Medien mittlerweile mehr als 15 Millionen Mal angeklickt! In den USA, Kanada, Indien, Russland und Japan. Selbst die "berühmte" Kuh Yvonne kann da nicht mithalten. Grund genug für das Team von RTL Punkt 12, sich auf den Weg nach Henndorf zu machen, um einen Beitrag über Bandit zu drehen. Die Sendung wurde am 12.1. ausgestrahlt. Bilder des Drehs und internationale Berichte finden Sie hier...

 
Die ganze Welt spricht über Bandit...

 
Am vergangenen Sonntag war ein Team der Sendung RTL Punkt 12 bei uns zu Gast in Henndorf. Nachdem der Clip über Bandits Freudentanz um die ganze Welt geht, drehte RTL einen Beitrag für die Sendung Punkt 12.
 

 
Aiderbichler Christian war an diesem Tag auch in Henndorf und ließ die Rettung von Bandit im Interview nochmals Revue passieren. Bandit schien ihn sofort zu erkennen und suchte sogleich Christians Nähe. Bandits Partnerin, die Kuh Katamobil hingegen, war Bandit plötzlich gleichgültig.
 

Bandit (l.) und Katamobil auf der Weide


Katamobil (l.) und Bandit (r.)
 
Als mit dem Dreh begonnen wurde, waren natürlich sofort unsere Esel zur Stelle. Neugierig umstellten sie den Kameramann und wollten am liebsten gleich mit ins Bild...
 

Unsere langohrigen Zaungäste...
 
Aber auch unsere fünf Kune Kune Schweine machten lautstark auf sich aufmerksam und eroberten die Herzen des Drehteam. So kamen auch noch Harry, Potter, Roy, Casanova und Diego mit ins Bild.
 


Hier noch eine kleine Übersicht einiger internationaler Berichte zu Bandit:

Brasilien


Großbritannien - Daily Mail


Griechenland


Italien

 
Japan

Russland

 
USA



Bericht vom 05. Jänner 2016
 Glück und Rosa werden Aiderbichler!
Stier Bandit erreicht die Herzen - weltweit!

Erinnern Sie sich noch an das Schicksal von Stier Bandit? Aiderbichler Christian entdeckte ihn im Sommer 2014 in einem Stall - in Anbindehaltung. Als Christian an ihm vorbeiging, machte der junge Stier auf sich aufmerksam. Eine Szene, die Christian nicht mehr los lies. Und nach einem Internet-Aufruf durften wir der Aufnahme von Bandit zusagen. Bei seiner Abholung drehten wir ein atemberaubendes Video, das nun um die ganze Welt geht! VIDEO

Kuh Glück und ihr Kalb Rosa dürfen zu uns kommen!
 
Ein Tierschicksal geht um die ganze Welt...
 
Stier Bandit war gerade einmal 1,5 Jahre alt, als Aiderbichler Christian ihn im Rahmen einer anderen Tierrettung im Sommer 2014 entdeckte. Angekettet, zwischen einem Artgenossen und einer kahlen Wand stand Bandit offensichtlich unglücklich und hoffnungslos da. Als Christian sich nach ihm erkundigte berichtete der Bauer, dass Bandit damals, nachdem er angebunden wurde, drei Tage lang gemuht hatte. Dann resignierte er...
 

So fanden wir Bandit im Sommer 2014...

 
Aber als Christian an Bandit vorabeiging, machte er sich bemerkbar - im Rahmen seiner Möglichkeiten, die in diesem Falle aus einer 40 cm langen Kette bestanden. Bandit ging auf die Knie und leckte Christians Hand ab. Eine Geste, die uns nicht mehr los lies...
 

 
Ein Aufruf im Internet ermöglichte uns damals die Befreiung von Bandit. Als Christian die Ketten löste, waren wir mit der Kamera dabei. Bandit hüpfte vor lauter Freude durch den Stall - ein regelrechter Freudentanz. Den gleichen Tanz vollführte Bandit nochmals bei seiner Ankunft auf Gut Aiderbichl. Dann ein Moment der Stille - Bandit schmiegt seinen Kopf an Christian, der ihn gerettet hat. So verharren beide einen Augenblick - Kopf an Kopf.
 

 
Nun gehen diese Szenen um die ganze Welt. Innerhalb von 3 Tagen haben mehr als 6 Millionen Menschen weltweit Anteil an Bandit's Schicksal genommen, allen voran die USA.
Sehen Sie hier nochmals das Video von Bandit - ein Stück Aiderbichler Geschichte:
 

 
Solche Bilder haben wir seit der Freilassung unserer Ex-Labor-Schimpansen in die neuen Außengehege im Jahr 2011 nicht mehr gesehen. Sie zeigen, dass sich Rinder mitteilen können und genauso wie wir Freude und Leid empfinden. Gleichermaßen soll uns dieses Video zum Nachdenken anregen. Steht das Opfer, das den Rindern abverlangt wird, im Verhältnis dazu, dass Fleisch so billig ist? Sogar so billig, dass 30 Prozent des erzeugten Fleisches ungegessen weggeworfen werden?

Kuh Glück und Rosa werden Aiderbichler!
 

 
Wir danken allen Aiderbichlern, die uns mit ihrer Unterstützung die Rettung von Kuh Rosa und ihrem Kalb Glück ermöglicht haben. Wir konnten den beiden nun die Zusage erteilen! Die Pinzgauer Kuh Glück und ihr Kalb Rosa, das am Schlachthof geboren wurde, werden Aiderbichler und stehen bis an ihr natürliches Lebensende unter unserem Schutz! In den nächsten Tagen werden Mutter und Kind bei uns einziehen...
Vielen Dank im Namen der Tiere!

Bericht vom 30. Dezember 2015
 Bitte lassen Sie es wahr werden!
Ein Aiderbichler Märchen...

Gerade erreichte uns ein besonderer Notruf. Ein Märchen, das mit Ihrer Hilfe wahr werden könnte. Die Pinzgauer Kuh Glück war seit Jahren nicht mehr trächtig geworden und sollte nun geschlachtet werden. Der Metzger holte sie ab und stellte sie zuerst in seinem Stall ein. Als er Glück dann in den Schlachtraum bringen wollte staunte er nicht schlecht: Neben Glück lag ein kleines Kälbchen! Die Schlachtung wurde erst einmal gestoppt. Bitte helfen Sie, damit wir Glück und ihr Kalb nun unter unseren Schutz stellen können. Lassen Sie das Märchen wahr werden! <font color="#ff0000">Wer die Sendung "Tierisch, tierisch" am 30.12. verpasst hat, kann diese ab sofort hier online sehen!

 
Hier können Sie die Sendung "Tierisch, Tierisch" vom 30.12.2015 ab sofort online sehen:
(zum Starten bitte auf das Bild klicken)




Kalb Rosa rettete ihrer Mutter Glück das Leben.
Nun könnten wir das Weihnachtsmärchen wahr machen!

 
Bei den Pinzgauer Rindern handelt es sich um eine besonders widerstandsfähige und robuste Rasse, die bereits 1846 erstmals erwähnt wurde. Neben der Nutzung als Fleisch- oder Milchlieferant wurden die Pinzgauer bis ins 19. Jahrhundert hinein vor allem wegen ihrer Zugkraft gehalten. Zu ihrer Blütezeit galten sie sogar als die meistverbreitete Rinderart im gesamten Hoheitsgebiet der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Doch im Zuge der Industrialisierung brachen ihre Bestandszahlen ein und mittlerweile zählen die Pinzgauer Rinder zu den gefährdeten Haustierrassen.
 

Pinzgauer Menzel lebt seit dem Sommer 2014 bei uns...
 
Heutzutage sind es vor allem Liebhaber dieser alten Rasse, die Pinzgauer Rinder halten. So auch eine Bäuerin im Salzburger Land, die seit Jahren im Nebenerwerb auf ihrem Bio-Hof eine kleine Herde von Pinzgauer Rindern hält. Die Tiere leben in Mutterkuhhaltung was bedeutet, dass die Mutterkühe ihre Kälber im Familienverbund aufziehen und sich Kühe, Stiere, Jungrinder und Kälber Weidefläche und Stall teilen. Außerdem bekommen die Kälber die Kuhmilch. Anders als in der Milchwirtschaft, wo sie nur einen Milchaustauscher bekommen.

Kuh Glück (10) hat schon einige Kälber großgezogen, aber in den letzten drei Jahren wurde sie nicht mehr trächtig. Zwar war sie immer wieder stierig, aber sie nahm einfach nicht auf. Normalerweise bedeutet dies das schnelle Aus für die Tiere. Die Bäuerin aber hängt sehr an ihren Tieren und geht liebevoll und verantwortungsvoll mit ihnen um. So gab sie auch bei Glück die Hoffnung nicht auf.  Im Sommer sah es dann sogar so aus, als wäre Glück tragend, aber als sie dann doch wieder stierig wurde, war auch diese Hoffnung zerschlagen.
 

Pinzgauer Rind Glück (10) wurde nicht trächtig...
 
Schließlich wurde Glück schweren Herzens an einen örtlichen Metzger verkauft, der die noch vor Weihnachten schlachten wollte. Als die Bäuerin Glück vor dem Transport aufhalftern wollte, schüttelte die sonst so brave Kuh immer wieder energisch mit dem Kopf. Die Bäuerin konnte sie aber beruhigen und schließlich wurde Glück verladen und vom Hof transportiert. Was blieb, war ein merkwürdiges Gefühl bei der Bäuerin, was sie schließlich auch nicht täuschen sollte.
 
Der Metzger, der Glück kaufte, hat einen kleinen Betrieb und legt großen Wert auf einen schonenden Umgang mit den Tieren. Um sicherzustellen, dass sie gesund sind und möglichst wenig Stress haben, lässt er sie erst einige Tage in seinem Stall zur Ruhe kommen. So wurde auch Glück erst einmal in seinem Stall untergebracht und versorgt.

Als er dann am Freitag in den Stall ging um Kuh Glück zur Schlachtung abzuholen, traute er seinen Augen nicht: Neben Glück lag ein gesundes Kälbchen - die kleine Rosa! Die Schlachtung wurde erst einmal gestoppt.
 

Kuh Glück sollte sterben - nun versorgt sie erst einmal ihr Kalb Rosa...
 
Kalb Rosa hat ihrer Mutter Glück mit ihrer Geburt erst einmal das Leben gerettet. Nun möchten wir das "Familienglück" perfekt machen und das Leben von Mutter Glück und ihrem Kalb Rosa retten.
 
Dafür benötigen wir aber die Hilfe unserer Aiderbichler. Bitte werden Sie symbolisch Pate für Glück und Rosa, oder unterstützen Sie unsere gemeinnützigen Stiftungen mit einer Spende.
 
Nur mit der Gemeinschaft der Aiderbichler können wir dieses Weihnachtsmärchen wahr werden lassen und Glück und Rosa unter unsren Schutz stellen!
 

Erteilen Sie uns den Auftrag, Glück und Kalb Rosa zu retten!

Nicht vergessen: Am 23.12.2015 um 19:50 Uhr im MDR die Sendung "Tierisch, Tierisch" von und über Gut Aiderbichl Deggendorf!
 



Bericht vom 17. Dezember 2015
 Weihnachtsmarkt auf Gut Aiderbichl Henndorf
Vor dem Hof ausgesetzt: Gans Henriette
Einen besonderen Fund machte Aiderbichler Christian am Nikolaustag vor seinem Hof. Neben dem Zaun lag ein zugeschnürter Sack, aus dem Christian ein leises Schnattern vernahm. Als er genauer nachsah, staunte er nicht schlecht: Jemand hatte eine Gans in den Sack gepackt und einfach vor dem Hof "entsorgt"...
Der traditionelle Weihnachtsmarkt auf Gut Aiderbichl Henndorf ist noch bis zum 6. Januar 2016 täglich geöffnet. Sehen Sie in unserer Fotodokumentation, was Sie bei uns erwartet und was Kinder bei uns erleben können...

 
Henriette - die ausgesetzte Nikolaus-Gans
 
Gänse gelten als eines der ältesten Haustiere. Es gibt zum Beispiel realistische Darstellungen von Gänsen am Teich aus dem Jahre 2.550 v.Chr. und auch in der griechischen Mythologie galten sie als heilig und wurden wegen ihrer Schönheit bewundert. Gänse sind außerdem sehr wachsame Tiere, doch leider ist diese Eigenschaft heutzutage meist nicht mehr gefordert. Vielmehr dienen sie als Fleisch- und Federlieferanten. Allein in Deutschland werden pro Jahr mehr als 530.000 Gänse geschlachtet. Ihr Leben ist meist nur kurz, denn innerhalb von nur 5 Monaten erreichen sie ihr Schlachtgewicht von etwa 10 Kilogramm. Und das, obwohl Gänse eigentlich ein Alter von mehr als 30 Jahren erreichen können!
 

Unsere Gänse auf Gut Aiderbichl genießen den täglichen, gemeinsamen Freilauf...

Als Aiderbichler Christian am Nikolausmorgen auf seinem Hof nach dem Rechten sah, entdeckte er vor dem Hof einen zugeschnürten Sack. Auf den ersten Blick dachte er, dass jemand dort seinen Unrat abgestellt hatte, aber als er näher kam, hörte er ein leises Schnattern. Er öffnete den Beutel und eine Gans steckte ihren Kopf heraus. Jemand hatte sie einfach "verpackt" und bei Christian an den Zaun gestellt. Er brachte Gans Henriette erst einmal in Sicherheit und schaffte ihr ein gemütliches Plätzchen, damit sie sich von dem Stress erholen konnte.
 

So fand Aiderbichler Christian die Gans Henriette vor seinem Hof...

Gänse sind gesellige Tiere, die in Familienverbänden leben und lebenslange Partnerschaften eingehen. Da auf dem Moosfeldhof aber nur Aiderbichler Rinder leben, brachte Christian Gans Henriette nun zu uns nach Gut Aiderbichl Henndorf. Hier hat sie erst einmal Bekanntschaft mit unserer Gänsefamilie geschlossen und eine erste Erkundungsrunde über das Gut gemacht.
 

Henriette bei ihrer Ankunft auf Gut Aiderbichl Henndorf
 
Henriette ist jetzt bei uns in Sicherheit und braucht nie wieder Angst zu haben, in Gefahr zu geraten. Ihr stehen nun noch viele schöne Jahre bei uns bevor.
Wir würden uns freuen, wenn sich symbolische Paten für Henriette finden! 


   
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