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SOS: Dringender Notruf für Mutter & Kind
Aufgrund einer Betriebsauflösung soll Kuh Helga (4) in wenigen Tagen geschlachtet werden. Ihr erst drei Monate altes Kalb, der kleine Zeus, wurde bereits auf einem anderen Hof untergebracht. Doch Mutter und Kind leiden unter der Trennung - sie rufen laut nacheinander und sind nicht zu beruhigen. Zeus bricht immer wieder aus seinem Stall aus, um zu seiner Mutter zu gelangen. Bitte helfen Sie uns, damit wir das Leben von Mutter und Kind retten können!



Helga und Zeus - sie dürfen nicht sterben!
 
Das Schicksal von Milchkuh Helga (4) ist besiegelt: sie wird in wenigen Tagen geschlachtet. Der Hof wird aufgelöst und die Tiere müssen den Hof verlassen. Helgas Kalb, der kleine Zeus (3 Monate), wurde bereits an einen Nachbarbauern verkauft. Doch er braucht seine Mutter und ruft immer wieder laut nach ihr. Auch Helga brüllt den ganzen Tag im Stall - so sehr vermisst sie ihr Kind. Die Liebe zwischen Mutter und Kind ist so groß, dass Zeus immer wieder aus dem Stall ausbricht, um zu seiner Mutter zu gelangen.
 

Zeus will unbedingt zu seiner Mutter...
 
Doch die Hoffnung auf ein gemeinsames Leben von Mutter und Kind schwindet mit jeder Stunde. Helga wird bald sterben und Zeus wird dann vergeblich nach seiner Mutter rufen.
 

Helga (4) soll in wenigen Tagen geschlachtet werden...

 
Wir möchten das Leben von Mutter und Kind retten und beide freikaufen und unter unseren Schutz stellen. Dafür benötigen wir die Unterstützung der Aiderbichler. Denn wenn uns diese Rettung gelingt, übernehmen wir für beide Rinder die Verantwortung für mindestens 25 Jahre.
 
Bitte helfen Sie uns, damit Helga und Zeus gerettet werden können. Werden Sie symbolisch Pate oder spenden Sie, damit wir in Ihrem Namen zwei Leben retten dürfen!



Bericht vom 26. Juni 2016
 Jetzt schon bestellen!
Das neue Aiderbichl Magazin ist da

Die Sommerausgabe unseres Gut Aiderbichl Magazins ist da! Symbolischen Paten und Interessenten wird die aktuelle Ausgabe in der kommenden Woche automatisch zugesandt. Interessenten können gerne ein kostenloses Exemplar bei uns bestellen.
Tierischer Glücksbringer: Der Gut Aiderbichl Jahreskalender 2017 erscheint ebenfalls in dieser Woche und kann ab sofort bestellt werden.

 
Das Gut Aiderbichl Sommer-Magazin
 
Die neue Ausgabe unseres Gut Aiderbichl Magazins erscheint in dieser Woche. Darin erfahren Sie mehr über unsere aktuellen Tierschicksale und Notfälle.
 



Symbolischen Paten und Interessenten wird es wie gewohnt automatisch zugessant. Interessenten können gerne ein kostenloses Exemplar bei uns bestellen.
(mit einem Klick auf das Bild werden Sie zur Bestellung weitergeleitet)
 



Der Aiderbichler Jahreskalender 2017
 
Der traditionelle Glücksbringer und Wegbegleiter für das Jahr 2017 erscheint ebenfalls in dieser Woche und kann ab sofort bestellt werden!
 



Bericht vom 20. Juni 2016

 Trauriger Trend: Immer mehr Tiere werden ausgesetzt!
Verstoßen und ausgesetzt: Clemens

Eine Entwicklung, die wir in den letzten Monaten beobachten, schockiert uns: Immer mehr Tiere werden einfach ausgesetzt! Aus den Augen, aus dem Sinn. So traf es auch den kleinen Clemens, den Tierfreunde einsam und verängstigt im Wald auffanden. Ob sein kleines Handicap der Grund für den Verrat an ihm war?
Dass Tiere mit Handicap das Leben genießen können, zeigt uns Kalb Daniela in Iffeldorf. Dass sie blind ist, merkt man ihr kaum an...
 
Vom Verstoßenen zum Glücksschwein: Clemens

 
Täglich werden wir auf Gut Aiderbichl mit dem Leid der Tiere konfrontiert, aber ein Trend stimmt uns in diesem Jahr besonders traurig. Immer mehr Tiere werden einfach ausgesetzt. Grußlos, ohne über die Folgen für das Tier nachzudenken. Irgendwer wird sich schon um das Tier kümmern, scheinen die verantwortungslosen Tierhalter zu denken. Allein in Deutschland finden sich jährlich mehr als 70.000 Haustiere plötzlich auf der Straße wieder. Aber längst sind es nicht mehr nur Katzen und Hunde, die ausgesetzt werden...
Warum sich die Menschen so respekt- und gedankenlos von ihren Tieren trennen? Die Antworten können wir nur erahnen.

Bei dem jungen Minischwein Clemens vermuten wir, dass er aufgrund seines Handicaps sein Zuhause verlor. Denn er leidet an einer Fehlstellung des Kopfes, wodurch er diesen immer schräg hält. Und so wurde das Minischwein kurzerhand im Wald "entsorgt".
 

Clemens hält seinen Kopf immer schräg...
 
Nicht auszudenken, was dem kleinen Schweinchen hätte alles passieren können, wenn nicht der Zufall im Spiel gewesen wäre. Eine Tierfreundin nutzte die Frühlingssonne aus und machte einen Spaziergang durch das Stubaital. Sie staunte nicht schlecht, als sie plötzlich im Wald das kleine Minischwein entdeckte. Clemens irrte mitten durch den Wald - alleine. Wie hätte er sich hier zurechtfinden sollen?
 

 
Die Tierfreundin hatte Mitleid mit dem erst wenige Monate alten Schweinchen und nahm Clemens kurzerhand mit zu sich nach Hause. Liebevoll versorgte sie ihn nach bestem Wissen und Gewissen. Die Suche nach dem Besitzer des Schweinchens blieb, wie es zu erwarten war, erfolglos.
 
Aber die Tierfreundin konnte Clemens nicht auf Dauer behalten. Er würde ja noch wachsen und braucht einen entsprechenden Stall. Außerdem fehlt ihr die Zeit, um sich um das Schweinchen ausreichend zu kümmern. Sie suchte nach einem guten Platz für Clemens, aber das Interesse war quasi nicht vorhanden. Wer will schon ein Schwein mit einem Handicap? In ihrer Not bat uns die Tierfreundin um Hilfe. Clemens sollte es gut haben und ein tier- und artgerechtes Leben führen dürfen. Wir konnten zusagen und so machte sich die Tierfreundin mit Clemens auf den Weg zu uns nach Gut Aiderbichl Henndorf.
 

Clemens bei seiner Ankunft auf Gut Aiderbichl Henndorf...
 
Als Clemens bei uns ankam, unternahm er sofort einen Spaziergang vor unserem Haupthaus. Besonders angetan hatten es ihm unsere Kune Kune Schweine, die er sogleich selbstbewusst begrüßte. 
 

Clemens begrüßt die Kune Kune Schweine...
 
Clemens musste sich aber zuerst einem Gesundheits-Check beim Tierarzt unterziehen. Außer der Fehlstellung des Kopfes, die ihm selbst aber keine Schwierigkeiten bereitet, fehlt ihm nichts. Einem langen Leben bei uns auf Gut Aiderbichl steht nun nichts mehr im Wege. Aus einem Verstoßenen wurde im wahrsten Sinne ein Glücksschwein.
 

Clemens beim Spaziergang über die Wiese...
 
Der kleine Clemens hat sich mittlerweile gut bei uns eingelebt. Mit seiner Anwesenheit können wir verdeutlichen, dass Tiere mit Handicap ebenso ein Recht auf ein glückliches Leben haben, und dass das Aussetzen von Tieren niemals eine Lösung ist.
 
Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für Tiere in Not und helfen Sie, damit wir auch weiterhin in Notfällen in Ihrem Namen zusagen dürfen. Werden Sie symbolisch Pate von Schweinchen Clemens!

Lebensfreude pur - trotz Handicap!
 
Auf Gut Aiderbichl sind wir mittlerweile zu Experten in der Haltung von Tieren mit Handicap geworden. Wir wissen, wie wir auf die Tiere eingehen müssen und wie wir ihnen das Leben erleichtern können. Das man auch so das Leben genießen kann, zeigt uns Kalb Daniela auf Gut Aiderbichl Iffeldorf.
 
Sie kam blind zur Welt und sollte deswegen sterben. Doch wir konnten ihrer Aufnahme zusagen und nur wenige Tage nach ihrer Geburt zog Daniela auf Gut Aiderbichl Iffeldorf ein.
 

Hansi Süß mit Kalb Daniela auf Gut Aiderbichl Iffeldorf...
 
Wie sehr sie das Leben genießt, zeigte sie uns in der verganenen Woche - Lebensfreude pur!
 

Daniela genießt das Leben...


Bericht vom 13. Juni 2016
 Jubiläumsbuch 15 Jahre Gut Aiderbichl
Schimpanse Isidor in der Freianlage

Jahrzehntelang lebten unsere Ex-Labor-Schimpansen in der Isolation. Allein, ohne Artgenossen. Mit der Eröffnung der großen Freianlagen im Jahr 2011 konnten wir ihnen ein Stück Freiheit zurück geben. Doch Isidor (38) hatte zu sehr unter seiner Vergangenheit zu leiden - er traute sich einfach nicht in die Freianlagen. Bis jetzt...

Das große Jubiläumsbuch: "15 Jahre Tierliebe" ist ab sofort auf den besuchbaren Gütern und im Online-Shop erhältlich!

Isidor hat sich zum ersten Mal in die Freianlage getraut

 
Die Kindheit von Schimpansen verläuft in der Natur ganz nach dem Plan einer viele Millionen Jahre alten Entwicklung. Die Prägephase ist von allergrößter Bedeutung. Im Urwald gibt es viel zu lernen: über Schlangen und Vögel, über Hitze und Regenperioden, und vieles mehr. Bei Isidor hatte die Entwicklung zu einem Schimpansenkind gerade erst begonnen, als er 1979 eingefangen wurde und in die Forschung kam. Alleine.
 

Isidor im Gut Aiderbichl Affen Refugium Gänserndorf
 
Fast 20 lange Jahre verbrachte Isidor in der Forschung, bevor die Versuche eingestellt wurden. Ganz langsam konnten unsere Ex-Labor-Schimpansen danach wieder lernen, einfach nur Schimpanse zu sein. Doch Isidor litt unter seiner Vergangenheit und war sehr traumatisiert. Zwar konnte er mit anderen Schimpansen, wie Holophernes vergesellschaftet werden, aber sobald er auch nur eine ungewohnte Situation erlebte, war Isidor gestresst. Er fing an zu zittern und an den Nägeln zu kauen. Auch die Höhe bereitete ihm zuerst Angst und er vermied es anfangs, in seinem Wohnraum zu klettern.
 

Gogo und Isidor
 
Seine Höhenangst konnte Isidor nach und nach überwinden, aber seit der Eröffnung der großen Freianlagen am 6. September 2011 hat er sich noch nie in die Freianlagen gewagt. Er sitzt immer am Schuber und wartet, bis die anderen wieder in den Wohnraum zurückkehren.
 

Isidor traute sich nicht in die Freianlagen
 
Umso größer war die Freude bei Renate Foidl (Leiterin Gut Aiderbichl Affen Refugium), als sie Isidor nun in der Freianlage entdeckte. Aufgeregt rief sie in unserer Verwaltung an, um von diesem Moment zu berichten. Isidor stand - noch etwas unsicher - in der Nähe des Schubers und blickte sich um.
Und dann, wenige Tage später, nahm er all seinen Mut zusammen und ging durch die gesamte Freianlage. Ein unglaublicher Erfolg für diesen armen, traumatisierten Schimpansen. Endlich kann er die Sonne und den Regen auf seiner Haut spüren!

Renate hat Isidor kurz mit dem Handy in der Freianlage gefilmt:
 


Die Haltung der Ex-Labor-Schimpansen ist sehr aufwendig und unterliegt strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Dennoch sind es Momente wie diese, die uns immer wieder zeigen, wie wichtig unsere tägliche Arbeit, der Einsatz für Tiere in Not, ist.
 
Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für die Ex-Labor-Schimpansen und werden Sie Plus-Pate für dieses einzigartige Projekt. Förderer des Affen Refugiums können noch bis November an Exklusiv-Besuchen bei den Schimpansen teilnehmen (Anmeldung erforderlich).
 
15 JahreTierliebe - das Jubiläumsbuch
 
Unser Jubiläumsbuch "15 Jahre Tierliebe" ist eingetroffen und ab sofort auf den besuchbaren Gütern Gut Aiderbichl Henndorf, Gut Aiderbichl Deggendorf und Gut Aiderbichl Iffeldorf, sowie in unserem Online-Shop erhältlich.
 
Lassen Sie auf 300 Seiten (Format A4, Hardcover) die bewegendsten Momente und ergreifende Tierschicksale Revue passieren...
 


Bericht vom 4. Juni 2016
 Nina Ruge zu Gast auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

In Panik selbst verstümmelt: Frieda
Was die arme Mischlingshündin Frieda aus Ägypten durchgemacht hat, lässt uns erschaudern. Sie wurde von ihrem Besitzer massiv gequält und an ihren Hinterbeinen aufgehängt. In Todesangst biss sich die Hündin schließlich selbst den rechten Hinterlauf ab, um sich zu befreien. Schwer verletzt wurde sie von einer Tierfreundin aufgefunden und in eine Tierklinik gebracht. Nun ist Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf angekommen...

Anlässlich des "Tag des Hundes", der am 5. Juni 2016 stattfindet, wurde auf Gut Aiderbichl Iffeldorf die Botschafterin des Hundes 2016 ernannt. Aiderbichlerin Nina Ruge moderierte die Veranstaltung...

Aus der Hölle ins Paradies: Frieda aus Ägypten

 
Wer die verspielte Hündin Frieda (ca. 3) sieht, ahnt nicht, welch schlimmes Schicksal sie hinter sich hat. Lebensfroh und offen läuft Frieda über das Gut und möchte am liebsten mit jedem unserer geretteten Tiere spielen. Dass Frieda ein Bein fehlt, stört die Hündin nicht im geringsten. Der Verlust des rechten Hinterlaufes war der Preis den sie dafür bezahlt hat, dass sie leben darf. Und Frieda zeigt uns jeden Tag, wie sehr sie dieses Leben liebt.
 

Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf mit Pferdewirtin Martina...

Als wir von Friedas Schicksal erfuhren, waren wir schockiert. Wir sind täglich mit Tierleid konfrontiert, aber dieser Fall ließ auch uns kurz innehalten und nachdenken. Wie können Menschen mit anderen Lebewesen so grausam umgehen?
 
Die brave Hündin stammt urspünglich aus Ägypten und was sie dort erlebt hat, gleicht einem Horrorszenario. Ihr Besitzer quälte die Hündin, doch niemand bot im Einhalt. Schließlich band er ein Seil um Friedas Hinterlauf und hängte sie daran auf. Voller Panik und in Todesangst versuchte die Hündin, sich zu befreien. Doch je mehr die Hündin kämpfte, desto enger zog sich die Schlinge um ihr Bein zu. Eine aussichtslose Situation, doch Frieda kämpfte weiter. In ihrer Verzweiflung sah die Hündin schließlich nur noch einen einzigen Weg, um sich aus der Schlinge zu befreien: sie biss sich ihr eigenes Hinterbein ab!
Schwer verletzt und blutend schleppte sich Frieda weg. Doch ihr Mut und ihr unbezwingbarer Lebenswille sollten belohnt werden. Eine Tierfreundin vor Ort fand Frieda und brachte sie sogleich in eine Tierklinik. In einer sofort eingeleiteten Notoperation musste Friedas Bein unterhalt der Hüfte amputiert werden.
 

Frieda nach der erfolgreichen Operation in der Quarantäne...
 
Frieda überstand die Operation gut und ihre Wunden verheilten langsam - zumindest die körperlichen. Um ihr seelisches Trauma zu verarbeiten, brauchte Frieda einen guten Platz. Alle Vorkehrungen wurden getroffen, so dass Frieda die Ausreise aus Ägypten schließlich antreten konnte. Sie fand Unterschlupf bei der Aiderbichlerin Marianne, die sich aufopferungsvoll um die arme Hündin kümmerte.
 

Frieda mit Aiderbichlerin Marianne beim Gründungsfest in Henndorf...
 
Doch das Glück war nur von kurzer Dauer, denn die tierliebe Aiderbichlerin erkrankte selbst schwer und konnte sich nicht mehr um Frieda kümmern. Verzweifelt suchte sie nach einem dauerhaften Zuhause für die liebe Hündin, doch niemand wollte Frieda, die dreibeinige Hündin, haben.
 
Anlässlich unseres Gründungsfestes auf Gut Aiderbichl Henndorf am 23. April 2016, machte sich die Aiderbichlerin dann gemeinsam mit Frieda auf den Weg. Sie berichtete Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber von Friedas Schicksal und bat um Hilfe. Spontan holte Dieter Ehrengruber die Aiderbichlerin auf die Bühne, damit sie den anwesenden Aiderbichlern von Friedas Schicksal berichten konnte. Und alle waren sich einig: Frieda sollte Aiderbichlerin werden!
 

Beim großen Gründungsfest wurde beschlossen: Frieda wird Aiderbichlerin!
 
Mittlerweile ist Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf eingezogen und zeigt uns täglich, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Ihr Lebenswille und ihre Lebensfreude sind unfassbar und bestärken uns darin, unseren Einsatz für Tiere in Not täglich uneingeschränkt fortzusetzen, denn: Tierschutz ist auch Menschenschutz. Und in diesem Fall konnten wir Mensch und Tier gleichermaßen helfen.
 

Frieda mit Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber auf Gut Aiderbichl Henndorf
 
Unter unserem lebenslangen Schutz stehen mehr als 200 gerettete Hunde, die bis an ihr natürliches Lebensende, bei bester tier- und artgerechter Versorgung, bei uns bleiben dürfen. Bitte unterstützen Sie uns und werden Sie symbolisch Pate von Frieda (ab € 10,- monatlich), damit wir auch künftig in Fällen wie diesem in Ihrem Namen helfen dürfen!

Lesen Sie hier den Bericht der Salzburger Nachrichten über das Schicksal der Hündin Frieda
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
 


Botschafterin des Hundes auf Gut Aiderbichl ernannt

An diesem Wochenende finden in Deutschland anlässlich des "Tag des Hundes" mehr als 400 Aktionen statt, die die Rolle der Hunde in der Gesellschaft würdigen sollen. Der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) ernannte in diesem Rahmen am verganenen Donnerstag auf Gut Aiderbichl Iffeldorf die Botschafterin des Hundes 2016: Moderatorin Jessica Kastrop.
 

Die Botschafterin des Hundes 2016: Jessica Kastrop (Mitte)...
 
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch drei Preise von der Firma Heel Vet. an Tierschutzprojekte verliehen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nina Ruge (Botschafterin des Hundes 2010), die bereits seit vielen Jahren Aiderbichlerin ist und sich für den Tierschutz, insbesondere die Belange der Hunde, einsetzt.
 

Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber & Nina Ruge mit Eselin Steffi...
 
Gut Aiderbichl Iffeldorf besuchte Nina Ruge zum ersten Mal und so ließ sie es sich nicht nehmen, vor der Pressekonferenz noch einen Rundgang über das Gut zu unternehmen, wo sie zuerst Bekanntschaft mit Kameldame Franziska und Eber Oskar machte...
 

Aiderbichlerin Nina Ruge ließ es sich nicht nehmen, Kameldame Franziska zu füttern...
 

...bevor sie mit unserem Eber Oskar Bekanntschaft schloss...

Lesen Sie hier den heutigen Bericht der Kronenzeitung über den
Besuch von Nina Ruge

(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
 

 

Bericht vom 25. Mai 2016
 Gertraud Gruber feierte ihren Geburtstag bei den Tieren
Wir gratulieren zum 95. Geburtstag!

Gertraud Gruber, die Gründerin der ersten europäischen Schönheitsfarm und überzeugte, langjährige Aiderbichlerin, feierte gestern ihren 95. Geburtstag. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es, diesen Tag auf Gut Aiderbichl Iffeldorf bei den geretteten Tieren zu verbringen. Wir sagen Danke im Namen aller geretteten Tiere und wünschen ihr alles Gute!

 
Gertraud Gruber feiert ihren 95. Geburtstag!
 

Die Jubilarin Gertraud Gruber füttert Wallach Aaron mit einer Karotte...
 
Der Wunsch von Gertraud Gruber war es, ihren 95. Geburtstag gemeinsam mit ihren beiden Begleiterinnen und Freundinnen, Frau Petra Blum und Frau Christine Lassen, auf Gut Aiderbichl Iffeldorf bei den Tieren zu verbringen. Unsere Mitarbeiter hatten eine kleine Überraschung für sie vorbereitet.
 

Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber & das gesamte Team gratulierten...
 
Als Gertraud Gruber aus dem Auto stieg, hatte sich bereits das gesamte Iffeldorfer Gut Aiderbichl Team, natürlich gemeinsam mit einigen Tieren, versammelt, um ihr ein Geburtstagsständchen zu singen. Danach wurde gemeinsam auf ihren Geburtstag angestoßen und die Geburtstagstorte überreicht.
 

v.l.n.r.: Gertraud Gruber, Christine Lassen, Dieter Ehrengruber, Petra Blum
 
Gut Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber sowie das gesamte Gut Aiderbichl-Team gratulierten Gertraud Gruber und bedankten sich bei ihr, denn nur durch ihre Unterstützung war es möglich, ihren Herzenswunsch umzusetzen und das "Wunder von Gut Aiderbichl Iffeldorf - dem Gertraud-Gruber-Osterseehof" wahr werden zu lassen. Mehr als 300 gerettete Tiere haben seit der Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf hier ein neues Zuhause auf Lebenszeit gefunden.
 
Wir danken im Namen der Tiere und wünschen Frau Gertraud Gruber alles erdenklich Gute!

Lesen Sie hier den Bericht der Münchner TZ über die Geburtstagsfeier auf Gut Aiderbichl Iffeldorf:
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)


Blicken Sie mit diesem Video gemeinsam mit uns zurück...
Die Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf,
dem Gertraud-Gruber-Osterseehof
 



Bericht vom 23. Mai 2016

 5 Jahre nach der Flucht: Kuh Yvonne
Am 24.5.2011 nahm das Schicksal von Kuh Yvonne, der wohl berühmtesten Kuh der Welt, seinen Lauf. Sie ergriff die Flucht, versteckte sich im Wald und galt als uneinfangbar. Am 47. Tag ihrer Flucht bat man uns um Hilfe und eine einzigartige Rettungsaktion begann, die erst am 2. September 2011 mit dem Einfangen von Yvonne ein glückliches Ende nahm. Yvonnes Geschichte ist am Mittwoch, dem 25.5.2016 Teil der Sendung "Spektakulär", die um 20:15 Uhr auf RTL ausgestrahlt wird.

Kuh Yvonne - vor 5 Jahren begann ihre Flucht

 
Die Geschichte von Kuh Yvonne, der wohl berühmtestesten Kuh der Welt, ging 2011 um die ganze Welt. Am 24. Mai 2011 entkam sie, gemeinsam mit ihrer "Stallschwester" Waldtraut ihrem Besitzer. Während Waldtraut bereits nach einem Tag wieder zurückkehrte, blieb Yvonne verschwunden. Sie versteckte sich in den Wäldern des Landkreises Mühldorf am Inn.
 
Erst am 47. Tag von Yvonnes Flucht, am 10. Juli 2011, meldete sich ein Jäger bei uns, in dessen Revier sich Yvonne versteckt hielt. Michael Aufhauser sagte der Aufnahme von Yvonne zu, falls es gelingen sollte, sie zu betäuben und einzufangen.
 
Nach zwei weiteren Wochen gab es immer noch keine neue Spur von Yvonne. Also machte sich Aiderbichler Hans Wintersteller mit seinem Team auf den Weg nach Mühldorf, um bei der Suche mitzuhelfen.
 
Immer wieder wurde Yvonne kurz gesichtet, aber ihre Instinkte bildeten sich mit jedem Tag, den sie in der Freiheit verbrachte, wieder zurück und sie war scheu wie ein Reh.
 

"Phantombild" von Yvonne...
 
Dann wurde die Suche dramatisch, denn Yvonne hatte war auf ihrer Flucht über eine Landstraße gelaufen - und das nur knapp vor einem Auto. Somit stellte sie eine Gefahr für die Menschen dar und es wurde eine offizielle Abschuss-Genehmigung erteilt. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit. Wer würde Yvonne zuerst finden?
 
Hans uns sein Team versuchen alles, sogar ein Betäuber und eine Tierkommunikatorin wurden angeheuert. Aber selbst Yvonnes Freundin Waldtraut oder Stier Ernst konnten nichts dazu beitragen, dass Yvonne aus ihrem Versteck kam und ihre Flucht aufgab. Mittlerweile berichteten die Medien weltweit von Yvonne und eine deutsche Zeitung hatte sogar eine Belohnung für das Auffinden von Yvonne ausgesetzt.
 

Yvonne während ihrer Flucht...
 
Nachdem Wochen vergangen waren und Yvonne kein einziges Mal zur Straße zurückkehrte, wurde die Abschussgenehmigung zurückgenommen und gemeinsam mit Gut Aiderbichl wurde beschlossen, Ruhe für Yvonne einkehren zu lassen.
 
Am 1. September dann das Wunder: Yvonne hatte sich zu einer Rinderherde gesellt, wo sie ein Bauer morgens entdeckte. Er meldete sich bei der Zeitung und so erfuhren wir von dem glücklichen Zufall. Sofort machten wir uns auf den Weg und überprüften anhand der Ohrmarke, ob es sich wirklich um Yvonne handelte und organisierten ihre Abholung für den nächsten Tag.
 

Am 98. Tag ihrer Flucht gesellte sich Yvonne zu einer weidenden Rinderherde...
 
Am Morgen des 2. September 2011 wurde Yvonne betäubt und schließlich nach Gut Aiderbichl Deggendorf gebracht, wo ihre Stallschwester Waldtraut mit Waldi, sowie ihre Söhne Orky und Friesi bereits auf sie warteten.
 

v.l.n.r.: Waldi, Orky, Waldtraut, Friesi und Yvonne
 
Noch heute lebt die kleine Familie dort zusammen und dank ihrer Anwesenheit und Yvonnes bekannter Geschichte ist es uns möglich, auf das unermessliche Leid der Rinder hinzuweisen.
 
Unbedingt einschalten: RTL berichtet am Mittwoch, dem 25. Mai 2016 in der Sendung "Spektakulär", die um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird, nochmals über die spektakuläre Flucht von Yvonne.

Hier können Sie sich nochmals unseren Beitrag über Yvonne aus dem Jahr 2011 ansehen:
 


Sie haben abgestimmt:
Die Namen unserer vier Katzen-Kinder stehen fest!
 
Wir danken allen, die sich an der Wahl der Namen unserer vier Katzenbabys, die auf Gut Aiderbichl Deggendorf geboren wurden, beteiligt haben. Hier nun die endgültigen Namen: Amber, Fortuna, Blossom und Viki (im Bild von links nach rechts).
 
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für Tiere in Not und werden Sie symbolisch Paten von einem unserer Kätzchen.
 



Bericht vom 18. Mai 2016

 Sie lebte seit 2005 bei uns in Henndorf
Wir trauern um Hummel...

Die kleine Hummel (16) lebte seit 2005 bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf. Wir konnten sie damals vom Münchner Pferdemarkt freikaufen, wo sie "übrig geblieben" war und um ein Haar an einen Metzger verkauft worden wäre. Bei uns wurde sie zur selbstbewussten Pony-Dame, der es vor allem die großen Pferde angetan hatten. Gestern dann der Schock: Während Hummel über den Hof spazierte hörte ihr Herz plötzlich auf zu schlagen. Wir werden sie vermissen...

 
Abschied von Hummel (17)

 
Bereits im Jahr 2005 waren wir regelmäßig auf den Pferdemärkten, um sogenannte Schlacht-Pferde zu retten und ihnen ein Leben auf Gut Aiderbichl zu ermöglichen. So fanden wir damals, im August 2005, auf dem Münchner Pferdemarkt auch die kleine Hummel. In einer langen Reihe von Ponys stand sie da - eingeschüchtert und ängstlich. Neben ihr der erst sechs Monate alte Bert - ihr Fohlen.
 


Hummel auf dem Pferdemarkt - der kleine Bert sucht ängstlich Schutz ihr...
 
Aber niemand interessierte sich für Hummel, und als die große Halle immer leerer wurde zeigten nur noch Metzger Interesse an den Übriggeblieben. Um Hummel und ihrem Bert das Schlimmste zu ersparen, kauften wir sie, gemeinsam mit 10 weiteren Pferden, Ponys und einem Esel an diesem Tag frei. Behutsam verluden wir sie in unseren großen Good-Truck und brachten sie nach Gut Aiderbichl Henndorf.
 

Im Good-Truck traten die geretteten Tiere ihre Reise nach Gut Aiderbichl an...
 
Auf Gut Aiderbichl  angekommen, brauchten die geretteten Pferde, Ponys und Esel erst einmal Ruhe, um sich von ihrem Trauma zu erholen. Mit Zuwendung, Geduld und Fürsorge konnten unsere Pferdewirte und Tierpfleger ihnen Stück für Stück zeigen, dass sie nie wieder Angst haben müssen. Auch die anderen Bewohner von Gut Aiderbichl schienen ihnen zu zeigen, dass sie hier in Sicherheit sind und einfach ihr Leben genießen dürfen. Nach und nach verblasste ihr Trauma und sie entwickelten vielfältige Charakteren. Besonders unsere Hummel.
 

Hummel im Frühling auf der Koppel...
 
Anfangs war sie eine fürsorgliche Mutter, die sich neben ihrem leiblichen Fohlen Bert auch um den kleinen Ernie kümmerte und ihn quasi adoptierte. Doch als die beiden Pony-Wallache aus dem Gröbsten heraus waren und sich in unserer Pony-Familie und im Freilauf alleine zurechtfanden, entwickelte Hummel eine besondere Persönlichkeit. Die anderen Ponys interessierten sie nicht mehr - vielmehr hatten es ihr die großen Pferde, insbesondere Friesen und Noriker, angetan. Und das, obwohl Hummel als Falabella-Pony, die als die kleinste Pferderasse der Welt gelten, nur ein Stockmaß von 87 Zentimetern hatte!
 

Ex-Zirkus-Friese Maxi und Hummel...
 
Als im Sommer 2010 der Friese Maxi aus dem Zirkus zu uns kam, war es um Hummel geschehen. Jeden Tag, wenn Pferdewirtin Martina die Pony-Dame in den Freilauf ließ, stellte sich Hummel vor Maxis Box. Wenn Maxi dann auf die Koppel geführt wurde, trabte Hummel hinterher und wartete, bis Maxi wieder in seine Box zurückkam. So ging es Tage, sogar Wochen. Hummel harrte immer in Maxis Nähe aus in der Hoffnung, dass er sie endlich wahrnehmen würde. Und dann war es endlich soweit: Maxi streckte seinen Kopf zu Hummel. Schließlich durfte sie sogar in seine Box. Bis zu Maxis Tod im Jahr 2014 waren beide tagtäglich zusammen.
 
Hummel trauerte eine Weile um ihren Liebsten, beschloss aber dann, dass das Leben auch aus Freude bestehen sollte und suchte sich den nächsten Partner aus. Ihre Wahl fiel auf Lotto Vulcano (24), einen Noriker-Wallach mit 1,68 Metern Stockmaß und stattlichen 800 Kilogramm.
 

Noriker-Wallach Lotto Vulcano (24)
 
Hummel versuchte es wieder nach dem gleichen Schema: einfach vor der Box des Auserwählten ausharren. "Irgendwann wird er mich schon sehen", schien sie sich zu denken. Und sie sollte Recht behalten. Auch Lotto Vulcano erwiderte ihre Zuneigung und Hummel durfte schließlich in seine Box. Wenn Lotto Vulcano mit den anderen Pferden auf der Weide oder auf der Schnitzelkoppel, direkt hinter unserer Pforte war, wartete sie geduldigt, bis ihr Liebster wieder in den Stall geführt wurde. Nicht selten riefen Besucher bei uns, denen das vermeintlich arme Pony, das stoisch am Eingang stand, aufgefallen war. Aber wenn wir erklärten, dass der Grund für ihr Warten auf der Koppel war und Hummel deshalb unten wartete, mussten die Gäste doch schmunzeln. Wo die Liebe halt hinfällt...
 

Hummel und Lotto Vulcano
 
Dienstags herrscht immer reger Betrieb auf dem Hauptgut in Henndorf. Der Hufschmied kommt und ebenso die Tierärztin zu ihrem Routinebesuch. Aber Hummel fehlte es an nichts. Brav wie immer ließ sie den Hufschmied arbeiten und ging danach wieder in den Freilauf. Umso größer der Schock am frühen Nachmittag. Hummel spazierte im Innenhof, als sie plötzlich, ohne vorherige Krankheitsanzeichen, umfiel. Unsere Pfleger und die Tierärztin konnten nichts mehr für unsere Hummel tun, ihr Herz hatte einfach aufgehört zu schlagen...
 
Wir trauern um unsere Hummel und danken allen Aiderbichlern und den Mitarbeitern die dazu beigetragen haben, dass Hummel mehr als 10 glückliche Jahre bei uns verbringen durfte.

Lesen Sie hier nochmals den Bericht über Hummel und Lotto Vulcano aus unserem Sommer-Magazin 2015
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)



   
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